Eine Frau sitzt am Schreibtisch vor einem Laptop, umgeben von Büromaterial und Notizzetteln

Künstlerinnen und Künstlern die Arbeit ermöglichen

Die Arbeits- und Projektstipendien des ersten Kulturpakets haben vielen Künstlerinnen und Künstlern geholfen, ihre Arbeit fortzusetzen. Der Bund plant mit der Neustarthilfe erstmals eine Unterstützung von Soloselbstständigen, die vielen Kreativen helfen wird, aber immer noch Lücken aufweist beispielsweise für Künstlerinnen und Künstler, die Selbstständigkeit, befristete Engagements und Teilzeit-Anstellung verbinden.

Finanzielle Brücke in die Zeit nach der Pandemie

Das neu konzipierte Brückenstipendium ergänzte diese Mittel, sollte Lücken schließen und baute den Kulturschaffenden eine finanzielle Brücke in die Zeit nach der Pandemie. Das Stipendium stand allen freischaffenden Künstlerinnen und Künstlern offen, unabhängig von einer Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse (KSK). Insgesamt 3.600 Stipendien à 2.500 Euro wurden über die Hessische Kulturstiftung vergeben. Es vereinte die niedrige Schwelle der Arbeitsstipendien aus dem ersten Kulturpaket mit der Idee des Projektstipendiums, innovative Projekte zu fördern. Sie sollten einen inhaltlichen Bezug zu Fragestellungen der Pandemie haben, der Vorbereitung von Projekten für nach dem Lockdown dienen oder auch den Ausfall von Engagements und Aufträgen ausgleichen.

Der Corona-Bonus Beratung

Weil zudem die Verbände der Branche wichtige Ansprechpartner sind, um Einrichtungen und Kunstschaffende im Umgang mit den vielgestaltigen Hilfsprogrammen zu beraten, werden die Verbandsstrukturen mit einem Corona-Bonus Beratung gestärkt. Das soll die Verbände in ihrer Arbeit unterstützen und ihnen helfen, auch Kulturschaffende zu beraten, die nicht bei ihnen Mitglied sind. Dafür sind 300.000 Euro vorgesehen. Für Stipendien einschließlich Abwicklung sowie den Beratungs-Bonus stehen insgesamt 10 Millionen Euro zur Verfügung.

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