Vielfalt der Kultureinrichtungen bewahren

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Balletttänzerinnen
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Das Spielstättenprogramm im ersten Kulturpaket hat Einrichtungen auf dem Weg in die erste Wiedereröffnung unterstützt. Jetzt sind sie erneut geschlossen und werden zunächst nur mit Einschränkungen wiedereröffnen können. Deshalb legt Hessen ein Programm zur Liquiditätssicherung von Theatern, Kinos und Musikspielstätten auf.

Es zielt im Kern darauf ab, die Mindereinnahmen auszugleichen, die bei kulturellen Veranstaltungen mit eingeschränkten Publikumszahlen entstehen, so dass es sich für Spielstätten eher lohnt, auch für weniger Zuschauerinnen und Zuschauer zu öffnen. Es soll Bundesprogramme wie etwa die Überbrückungshilfen III und das angekündigte Zukunftsprogramm Kino III ergänzen, die eine ähnliche Zielrichtung haben, aber die Lücken nicht vollständig füllen werden.

Um auch jenen Spielstätten zu helfen, die im Sommer ohnehin eine schwache Einnahmesituation haben, bezieht das Programm diese kritische Phase bis September mit ein. Vorgesehen sind 10 Millionen Euro. Das Programm startet, sobald die Bundeshilfen konkret bekannt sind.

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