Fördermittel zur Erforschung hessischer Geschichte

Hessen-Stipendium

Das Hessen-Stipendium richtet sich an Promotionsstudierende, die in ihren Arbeiten die hessische Geschichte erforschen.

loewenburg_format_neu_2.jpg

Die Löwenburg im Bergpark Wilhelmshöhe im Abendlicht
Auch die Löwenburg im Bergpark-Wilhelmshöhe gehört zur hessischen Geschichte.
© Kilian Schönberger

Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst (HMWK) vergibt ein Stipendium zur Erforschung hessischer Geschichte. Gefördert werden Dissertationsvorhaben, die einen innovativen und herausragenden Beitrag zur hessischen Geschichte erwarten lassen.

1.400 Euro monatlich

Das Stipendium beläuft sich auf monatlich 1.400 € (inklusive einer monatlichen Sachkostenpauschale von 200 €) und wird für zunächst höchstens zwei Jahre vergeben. Nach dem ersten Förderjahr ist schriftlich über den Verlauf der Arbeit und Zwischenergebnisse zu berichten. Zu den Aufgaben der Stipendiatin bzw. des Stipendiaten zählt ein bis zum Ende des zweiten Förderjahres zu haltender Vortrag, in dem das Forschungsprojekt vor einem Fachpublikum präsentiert und zur Diskussion gestellt wird.

Eine Verlängerung nach zwei Jahren um maximal ein weiteres Jahr erfordert einen Antrag mit Begründung sowie eine gutachtliche Empfehlung der wissenschaftlichen Betreuerin bzw. des Betreuers.

Voraussetzungen

Die Ausschreibung richtet sich an Kandidatinnen und Kandidaten, die die formalen Voraussetzungen für eine Promotion mit dem Schwerpunkt hessischer Geschichte erfüllen. Der Nachweis über die Annahme als Doktorandin oder Doktorand kann bis zum Ende des ersten Förderjahres nachgereicht werden.

Erforderliche Unterlagen

  • Lebenslauf (max. 3 Seiten)
  • Skizze des Dissertationsvorhabens (max. 5 Seiten)
  • Literaturverzeichnis und Quellenliste (max. 3 Seiten)
  • Detaillierter Arbeits- und Zeitplan
  • Hochschulzeugnisse (Kopien)
  • Publikationsliste (sofern vorhanden)
  • Empfehlungsschreiben der Wissenschaftlichen Betreuerin bzw. des wissenschaftlichen Betreuers einer Universität. Dieser Text soll zur wissenschaftlichen Qualifikation der Bewerberin bzw. des Bewerbers, zur Thematik, zum Exposé, zum aktuellen Stand des Vorhabens sowie zum Arbeits- und Zeitplan Stellung nehmen.

(alle Unterlagen A 4, Schriftgröße 12, 1 ½ Zeilen)

Bewerbungsschluss: 31. Oktober 2016

Bewerbungen per Briefpost, nicht elektronisch an:

Hessisches Landesamt für geschichtliche Landeskunde
Wilhelm-Röpke-Str. 6 C
35032 Marburg