Fördermittel zur Erforschung hessischer Geschichte

Hessen-Stipendium

Das Hessen-Stipendium richtet sich an Promotionsstudierende, die in ihren Arbeiten die hessische Geschichte erforschen.

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Die Löwenburg im Bergpark Wilhelmshöhe im Abendlicht
© Kilian Schönberger

Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst (HMWK) vergibt ein Stipendium zur Erforschung hessischer Geschichte. Gefördert werden Dissertationsvorhaben, die einen innovativen und herausragenden Beitrag zur hessischen Geschichte erwarten lassen.

Monatlich 1.400 Euro

Das Stipendium beläuft sich auf monatlich 1.400 Euro (inklusive einer monatlichen Sachkostenpauschale von 200 Euro) und wird frühestens ab Mai 2019 für zunächst höchstens zwei Jahre vergeben. Nach dem ersten Förderjahr ist schriftlich über den Verlauf der Arbeit und Zwischenergebnisse zu berichten. Zu den Aufgaben der Stipendiatin bzw. des Stipendiaten zählt ein bis zum Ende des zweiten Förderjahres zu haltender Vortrag, in dem das Forschungsprojekt vor einem Fachpublikum präsentiert und zur Diskussion gestellt wird.

Für die Weiterförderung im dritten Jahr hat die Stipendiatin oder der Stipendiat bis spätestens sechs Monate vor Ablauf des zweiten Förderjahres einen formlosen Antrag mit einem Arbeitsbericht und einem Gutachten der betreuenden Professorin oder des Professors beim Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst einzureichen. Auf dieser Grundlage entscheidet das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst über eine Weiterförderung.

Das sind die Voraussetzungen

Die Ausschreibung richtet sich an Kandidatinnen und Kandidaten, die die formalen Voraussetzungen für eine Promotion mit dem Schwerpunkt hessischer Geschichte erfüllen. Der Nachweis über die Annahme als Doktorandin oder Doktorand kann bis zum Ende des ersten Förderjahres nachgereicht werden.

Erforderliche Unterlagen

  • Lebenslauf (max. 3 Seiten)

  • Skizze des Dissertationsvorhabens (max. 5 Seiten)

  • Literaturverzeichnis und Quellenliste (max. 3 Seiten)

  • Detaillierter Arbeits- und Zeitplan

  • Hochschulzeugnisse (Kopien)

  • Publikationsliste (sofern vorhanden)

  • Empfehlungsschreiben der Wissenschaftlichen Betreuerin bzw. des wissenschaftlichen Betreuers einer Universität. Dieser Text soll zur wissenschaftlichen Qualifikation der Bewerberin bzw. des Bewerbers, zur Thematik, zum Exposé, zum aktuellen Stand des Vorhabens sowie zum Arbeits- und Zeitplan Stellung nehmen.

(alle Unterlagen A 4, Schriftgröße 12, 1 ½ Zeilen)

Bewerbungsschluss: 28. Februar 2019

Bitte senden Sie die Unterlagen elektronisch an die E-Mailadresse der Leiterin des Landesamtes für geschichtliche Landeskunde, Prof. Dr. Ursula Braasch-Schwersmann.

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