Rückblick

Geschichtliches

Kloster Lorsch mit Baum
1 von 4 Bildern
Das Kloster Lorsch gehört zu den bedeutendsten Klosteranlagen aus karolingischer Zeit. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 764. Von der einst so bedeutenden frühmittelalterlichen Klosteranlage sind die karolingische Halle („Königshalle“), ein romanisches Kirchenfragment und die Umfassungsmauern erhalten geblieben.
© VSG/Tina Kotlewski

Mit der Proklamation Nr. 2 der amerikanischen Militärregierung wurde am 19. September 1945 das Land Groß-Hessen gebildet. Das heutige Bundesland Hessen ist also ein relativ junges Land. Doch die Geschichte des Gebiets im Herzen Deutschlands ist lang und reich. Die Geburtsstunde Hessens schlug, als Elisabeth, die Witwe des thüringischen Landgrafen Ludwig IV., im Sommer 1228 ihre Residenz nach Marburg verlegte. Mit den Langsdorfer Verträgen, die jahrelange Erbstreitigkeiten beendeten, wurde dann 1263 die Ablösung Hessens von der Landgrafschaft Thüringen und seine Souveränität besiegelt. Von den „Hessi“ war freilich schon viel früher die Rede, nämlich in einem Papstschreiben an den Missionar Bonifatius um 738. Und als die Römer hierzulande ihre Legionslager errichteten, trafen sie auf keltische und germanische Stämme, die das Gebiet des heutigen Hessen in vorgeschichtlicher Zeit besiedelten.

Einen Abriss über die verschiedenen Stationen der hessischen Geschichte bietet folgender geschichtlicher Überblick.

In Hessen gibt es verschiedene Kulturinstitutionen, die sich wissenschaftlich mit Hessen Geschichte befassen: