Weltdokumentenerbe seit 2003

Gero-Codex

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Der Gero-Codex, eine wertvolle und prächtige Handschrift, gehört seit 2003 in das Unesco-Programm "Weltdokumentenerbe".
Eine der wertvollsten und prächtigsten Handschriften, der "Gero-Codex" aus dem 10. Jahrhundert.
© Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt

Der Gero-Codex ist ein glanzvolles Exemplar der Buchkunst des 10. Jahrhunderts. Ihren Namen verdankt die liturgische Prachthandschrift, die die Evangelientexte für den Gottesdienst in der Ordnung des Kirchenjahres enthält, ihrem Auftraggeber und Widmungsträger, dem Kölner Erzbischof Gero (969-976). Dessen Antrittsdatum in Köln begründet auch die Datierung des Codex vor 969.

Die prachtvoll bebilderte Handschrift wurde am 30. August 2003, gemeinsam mit sieben weiteren Reichenauer Handschriften aus deutschen Bibliotheken, von der UNESCO als Teil des Weltdokumentenerbes benannt. Der Gero-Codex befindet sich seit 1948 im Besitz des Landes Hessen und wird in der Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt aufbewahrt.