Südhessen

Welterbe Areal Kloster Lorsch

Es ist soweit: Nach dreijähriger Umbauzeit erstrahlt das UNESCO Weltkulturerbe, erweitert zum Welterbe Areal Kloster Lorsch, nun in neuem Glanz. Pünktlich zum 1250. Jubiläum der karolingischen Klostergründung öffnet im Juli das neue Welterbe Areal Kloster Lorsch seine Tore für die Besucher. Die ehemalige Reichsabtei Kloster Lorsch mit ihrer weltberühmten Königshalle zählte einst zu den größten und bedeutendsten Reichsklöstern des Mittelalters. Bereits 1991 wurde die Klosteranlage als zehntes deutsches und erstes hessisches Bauwerk in die Liste der UNESCO Welterbestätten aufgenommen. Im Mittelpunkt des Welterbe Areal Kloster Lorsch steht der erhabene Klosterhügel mit Königshalle, Kirchenfragment, Klostermauer, einem neu angelegten Heil- und Medizinalgarten sowie dem karolingischen Freilichtlabor "Lauresham".

Das Kloster Lorsch gehört zu den bedeutendsten Klosteranlagen aus karolingischer Zeit. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 764. Von der einst so bedeutenden frühmittelalterlichen Klosteranlage sind die karolingische Halle („Königshalle“), ein romanisches Kirchenfragment und die Umfassungsmauern erhalten geblieben.
© VSG/Tina Kotlewski
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Das neue Besucherinformationszentrum des Welterbe Areals Kloster Lorsch, dort hat die Museumspädagogik ihren Sitz.
© Ludwig März
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Die Klostermauer
© Ludwig März
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Der Heil- und Medizinalgarten des Klosters Lorsch. Hier findet man Pflanzen, wie sie im Lorscher Arzneibuch (seit 2013 UNESCO Weltdokumentenerbe) vorkommen, das für den Beginn der modernen Medizin in der westlichen Welt steht.
© Ludwig März
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Kinder lernen im Welterbe Areal Kloster Lorsch spielerisch das Klosterleben kennen.
© Stadt Lorsch
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Traditionelle Tabakverarbeitung in der Lorscher Tabakscheune. Die übermannshohe Pflanze bestimmte hier für fast dreihundert Jahre den Jahresablauf. Viele dörfliche Rituale verbanden sich mit dem Tabak, der hier angebaut und verarbeitet wurde. Ein Lehrfeld hat ab 2013 diese Tradition wieder aufgenommen.
© Stadt Lorsch
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