am Rhein entlang

Welterbe Oberes Mittelrheintal

Die UNESCO würdigte das Obere Mittelrheintal als "eine Kulturlandschaft von großer Vielfalt und Schönheit". Die Landschaft weise einen außergewöhnlichen Reichtum an kulturellen Zeugnissen und Assoziationen historischer wie auch künstlerischer Art auf. Seine besondere Erscheinung verdanke das Mittelrheintal einerseits der natürlichen Ausformung der Flusslandschaft, andererseits der Gestaltung durch den Menschen. Seit zwei Jahrtausenden stellt das Mittelrheintal einen der wichtigsten Verkehrswege für den kulturellen Austausch zwischen der Mittelmeerregion und dem Norden Europas dar.

Der Osteinsche Park im Niederwald in Rüdesheim ist ein herausragendes kultur- und landesgeschichtliches Zeugnis der Gartenkunst des 18. Jahrhunderts. Der an den Hängen des Rheingaus gelegene Niederwald markiert den Auftakt zum UNESCO-Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal. Vor knapp 250 Jahren zog der Osteinsche Park zahlreiche Besucher aus allen Regionen an, besonders während der sogenannten „Rheinromantik“. Am südöstlichen Rand des Niederwalds steht nicht nur dieser kleine griechische Rundtempel, dem Besucher bietet sich auch eine beeindruckende Aussicht in den Rheingau und auf den Fluss.
© VSG/espelohra
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Philipp von Bolanden hat die Burg Ehrenfels bei Rüdesheim wahrscheinlich um 1210 erbaut. Wegen seiner strategisch günstigen Lage war sie im 30jährigen Krieg hart umkämpft und brannte schließlich 1689 nieder. Seitdem war die Burg dem Verfall preisgegeben und wurde erst in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts gesichert und restauriert. Erhalten sind die Schildmauer, die begehbaren Ecktürme sowie der Palas und ein Torbau. Seit 2002 gehört die Burgruine mit dem nahegelegenen Niederwalddenkmal und einem frühen Landschaftspark mit Resten von Kleinarchitekturen sowie einem Jagdschloss zum Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal.
© VSG / Miguletz
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Die Germania im Niederwald bei Rüdesheim. Der Niederwald ist seit dem 13. Jahrhundert eine Landschaft mit besonderer kultureller Prägung. Das Denkmal der Germania wurde in dem 1787 angelegten englischen Park des Jagdschlosses Niederwald errichtet. Es bildet es einen markanten Orientierungspunkt am Eingang zum Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal.
© VSG/Johanna Hohmann
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Blick von der Germania auf den Rheingau und den Rhein: Im Vordergrund sind die weiten Ausläufer der Weinreben zu sehen, die einen großen Teil der landwirtschaftlichen Nutzung ausmachen.
© VSG/Bianca Bartnik
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Eine Fahrt mit dem Sessellift in die grünen Wälder des Niederwaldes zum Jagdschloss Niederwald mit Wildpark eröffnet einen prächtigen Rundblick ins Rheintal und auf das malerische Rotweinstädtchen Assmannshausen.
© VSG/Tobias Grützner
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Rehe im Tierpark Niederwald - auch immer ein Besuch wert.
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Blick auf die Ruine Ehrenfels und das Nahetal.
© VSG/Manfred Handke
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