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Staatssekretär Patrick Burghardt

Beteiligung der hessischen Hochschulen an EU-Förderprogrammen ausbauen

Thema: 
Wissenschaft, Hochschulen
08.06.2018Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

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Staatssekretär Patrick Burghardt (hintere Reihe links) warb mit der Delegation in Brüssel dafür, die Beteiligung der hessischen Hochschulen an EU-Förderprogrammen auszubauen.
© wissenschaft.hessen.de

Wiesbaden. Gemeinsam mit einer großen Delegation von Präsidenten der hessischen Hochschulen ist Staatssekretär Patrick Burghardt für zwei Tage in Brüssel. Die Delegation will die Gelegenheit nutzen, bei hochrangigen Vertretern der EU die hessischen hochschulpolitischen Positionen zu unterstreichen.

Staatssekretär Patrick Burghardt: „Die EU bietet auch in der kommenden Förderperiode vielfältige Chancen für hessische Hochschulen. Durch unseren Besuch wollen wir für eine noch bessere Beteiligung der Hochschulen an diversen EU-Förderprogrammen werben"

"Hoizont Europa" ist Schwerpunkt

Ein Schwerpunktthema der Vorträge und Gespräche ist das künftige EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation, „Horizont Europa“, das die Europäische Kommission am Donnerstag veröffentlicht hat. Die Hessische Landesregierung hatte hierzu bereits im April ein Positionspapier an die EU überreicht, in dem sie ein klares Signal für Hessens aktive Mitwirkung im Prozess zur Ausgestaltung des Programms für Forschung und Innovation gesetzt hat.

Daran knüpft Staatssekretär Burghardt nun beim Delegationsbesuch in Brüssel an: „,Horizont Europa‘ muss die Interessen der Hochschulen klar im Blick behalten.“ Die Pläne müssten so umgesetzt werden, dass Hochschulen, die den Bildungs- und Forschungsauftrag hauptsächlich verkörperten, gute Rahmenbedingungen für exzellente Grundlagen- und Verbundforschung auf europäischer Ebene haben, fordert Staatssekretär Patrick Burghardt.

Vertreter der hessischen Partnerregion

Um dem europäischen Gedanken zusätzlich Ausdruck zu verleihen, nehmen an dem Treffen in Brüssel auch Vertreter der hessischen Partnerregionen teil. Zumal die Europäische Kommission mit den Mitgliedsstaaten aktuell über ein Konzept zur Förderung von  „Europäischen Hochschulnetzwerken“ unter dem Dach von „Erasmus+“ diskutiert. Von dem Förderprogramm „Erasmus+“ konnten in den vergangenen 30 Jahren allein in Hessen mehr als 40.000 Menschen im Hochschulbereich profitieren und das Hochschulsystem anderer europäischer Länder kennenlernen, neue Forschungsfelder erleben und natürlich auch Freundschaften länderübergreifend aufbauen.

"Erasmus hat eine Generation geprägt"

„Dass die Europäische Kommission nahezu eine Verdopplung des Budgets von ,Erasmus+‘ für den nächsten mehrjährigen Finanzrahmen und eine Verdreifachung der geförderten Personen anstrebt, freut mich außerordentlich“, betont Staatssekretär Patrick Burghardt. „,Erasmus+‘ ist gelebtes Europa, hat eine ganze Generation geprägt und sie offen für Europa und die Welt werden lassen. Unsere Hochschulen sind aktive Partner in diesem Programm und tragen zum Erfolg des Programms ganz wesentlich bei.“ Es sei wichtig, dass Bildung in Europa nicht nur auf wirtschaftliche Aspekte reduziert werde. Mit „Erasmus+“ leiste die Europäische Kommission einen wichtigen Beitrag dazu.

Impulse mitnehmen

Zu den Gesprächspartnern des Staatssekretärs und der Hochschulpräsidenten zählen Robert-Jan Smits, ehemaliger Generaldirektor und jetziger Berater der Expertenkommission der EU-Kommission, The European Political Strategy Centre (EPSC), sowie die jeweils stellvertretenden Generaldirektoren für Bildung, Viviane Hoffmann, und für Forschung, Dr. Wolfgang Burtscher. „Ich freue mich auf den Austausch mit den hochkarätigen Gesprächspartnern, so dass wir bestimmt viele wichtige Impulse mit nach Hause nehmen können“, so Staatssekretär Patrick Burghardt.

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Pressesprecher: 
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