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Wissenschaftsministerin Angela Dorn

Förderempfehlung belegt exzellente Forschung an der Technischen Universität Darmstadt

Thema: 
Wissenschaft, Hochschulen
13.05.2019Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Wissenschaftsrat empfiehlt Bundesförderung für Bau des Center for Reliability Analytics

Wiesbaden. Der Wissenschaftsrat hat bei seiner Sitzung am 10. Mai empfohlen, den Forschungsbau Center for Reliability Analytics der Technischen Universität Darmstadt mit Bundesmitteln zu fördern. Auf dem Campus Lichtwiese soll bis 2023 ein Gebäude entstehen, das für die erfolgreiche interdisziplinäre Darmstädter Forschung zur digitalen Transformation bei der Zuverlässigkeitsbewertung von Bauteilen und Systemen die nötige Infrastruktur bereitstellt. Ob Bundesmittel bereitgestellt werden, entscheidet die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz im Juli.

Fünfter vom Bund mitfinanzierter Forschungsbau

Wissenschaftsministerin Angela Dorn: „Die Empfehlung des Wissenschaftsrats ist ein erneuter Beleg für die exzellente Forschung der Technischen Universität Darmstadt. Der Neubau wäre bereits der fünfte vom Bund mitfinanzierte Forschungsbau der TU Darmstadt.“ Die förderfähigen Gesamtkosten des Forschungsbaus mit einer Hauptnutzfläche von ca. 5.000 Quadratmetern belaufen sich auf rund 39,8 Millionen Euro. Die Finanzierung erfolgt zur Hälfte aus Mitteln des Bundes, die andere Hälfte aus Mitteln, die das Land der TU Darmstadt aus dem Hochschulbauprogramm HEUREKA zur Verfügung stellt. Wenn die GWK der Empfehlung folgt, wären in der Gemeinschaftsförderung Forschungsbauten an Hochschulen nun insgesamt achtzehn hessische Forschungsbauten mit einem Gesamtvolumen von rund 415 Millionen Euro enthalten.

Wissenschaftlich und technologisch wichtig

Die Forschung zur digitalen Transformation bei der Zuverlässigkeitsbewertung von Bauteilen und Systemen ist wissenschaftlich ebenso wie technologisch sehr wichtig, weil sie eine Voraussetzung für die Verbreitung neuer Standards in der industriellen Produktion darstellt. Dabei spielt die digitale Darstellung von Werkstoffen und Bauteilen und ihrer Zuverlässigkeit in komplexen Systemen eine entscheidende Rolle. Die Forschungsergebnisse sollen helfen, die Effizienz bei der Produktentwicklung und Produktion mit Hilfe eines durchgehenden digitalen Workflows deutlich zu steigern.

Übersicht bewilligter Forschungsbauten

Bereits bewilligte Forschungsbauten der TU Darmstadt gem. Art. 91 b GG:

2010: Neubau für das Exzellenzcluster „Smart Interfaces“ (10,8 Mio. Euro)

          Neubau Hochleistungsrechner (18,5 Mio. Euro)

2015: Forschungsbau Center for IT-Security (11,7 Mio. Euro)

2018: Hochleistungsrechner Lichtenberg II (15,0 Mio. Euro)

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