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Wissenschaftsminister Boris Rhein

Forschungsförderprogramm LOEWE weiterhin auf Erfolgskurs

Thema: 
Wissenschaft, Hochschulen, LOEWE
01.12.2017Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

12. Förderstaffel für Zentren und Schwerpunkte ausgeschrieben – neun neue Projekte der 10. Förderstaffel gehen 2018 an den Start

Wissenschaftsminister Boris Rhein hat heute bekanntgegeben, dass das Forschungsförderprogramm LOEWE in eine zwölfte Auswahlrunde geht. Ab sofort können sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen mit ihren Forschungsvorhaben in der neuen Förderstaffel für LOEWE-Zentren und LOEWE-Schwerpunkte bewerben. Antragsskizzen können bis zum 15. April 2018 eingereicht werden. Start der Projekte ist am 1. Januar 2020.

Wissenschaftsminister Boris Rhein: „Mit unserem bundesweit einmaligen Forschungsförderungsprogramm LOEWE unterstützen wir vielversprechende Top-Projekte, die Hessens Ruf als erfolgreicher Wissenschaftsstandort prägen. Im Zeitraum von 2008 bis 2017 stellt das Land insgesamt rund 729 Millionen Euro bereit, 2017 beträgt das LOEWE-Budget rund 58 Millionen Euro. Ich bin sicher, dass sich für die mittlerweile zwölfte Förderstaffel wieder ausgezeichnete Forschungsverbünde mit wegweisenden Vorhaben aus den unterschiedlichsten Fachdisziplinen bewerben werden.“

Gleichzeitig gehen am 1. Januar 2018 neun neu bewilligte LOEWE-Projekte der 10. Förderstaffel an den Start – zwei Zentren und sieben Schwerpunkte. Sie werden insgesamt mit rund 66 Millionen Euro für den Zeitraum 2019 bis 2022 gefördert.

Für das LOEWE-Zentrum „TBG – Translationale Biodiversitätsgenomik“ übernimmt die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung in Frankfurt die Federführung. Die Forscherinnen und Forscher gehen der Frage nach, wie sich das Erbgut von Lebewesen systematisch erfassen, verstehen und für die Gesellschaft nutzbar machen lässt. Das LOEWE-Zentrum wird mit rund 17 Millionen Euro gefördert.

Im LOEWE-Zentrum „DRUID – Novel Drug Targets against Poverty-Related and Neglected Tropical Infectious Diseases“ schließen sich unter der Federführung der Justus-Liebig-Universität Gießen die Philipps-Universität Marburg, die Goethe-Universität Frankfurt, die Technische Hochschule Mittelhessen und das Paul-Ehrlich-Institut in Langen zusammen. Sie erforschen neue Strategien gegen tropische Infektionskrankheiten. Die Fördersumme beträgt rund 19 Millionen Euro.

Die sieben LOEWE-Schwerpunkte erforschen Phänomene in der Informatik und in der Mathematik (beides TU Darmstadt), der Biologie und der Medizin (beides Goethe-Universität Frankfurt), der Produktionstechnik (Universität Kassel) und im Obst- und Weinbau (Hochschule Geisenheim). Zum ersten Mal wird ein Projekt einer hessischen Kunsthochschule im LOEWE-Programm gefördert:  Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des an der Hochschule für Gestaltung, Offenbach am Main (Federführung) angesiedelten LOEWE-Schwerpunkts „Infrastruktur – Design – Gesellschaft“ beschäftigen sich mit der Gestaltung neuer, umweltfreundlichen Mobilitätsangebote. Insgesamt stehen für die neuen LOEWE-Schwerpunkte in den kommenden vier Jahren rund 30 Millionen bereit.

„Wir legen bei LOEWE besonderen Wert auf das wettbewerbliche Auswahlverfahren im Sinne einer Bestenauslese. Die wissenschaftliche Exzellenz der Projektvorhaben steht dabei im Vordergrund. Deshalb bedanke ich mich insbesondere bei den 15 Mitgliedern des hochkarätig besetzten LOEWE-Programmbeirats für die Abgabe der wissenschaftlichen Empfehlung auf Basis externer Fachgutachten und bei der LOEWE-Verwaltungskommission, die über die Förderung der neun neuen LOEWE-Projekte entschieden hat“, so Wissenschaftsminister Boris Rhein.

Hintergrundinfos zu LOEWE

Die Abkürzung „LOEWE“ steht für „Landes-Offensive zur Entwicklung wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz“. Das Programm ist neben dem Hochschulpakt und dem Bauprogramm HEUREKA die dritte Säule der Hochschulförderung in Hessen. Die Ausschreibung der 12. Förderstaffel des LOEWE-Programms steht unter www.loewe.hessen.de zur Verfügung.

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