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Wissenschaftsminister Boris Rhein

Frankfurter Forscher arbeiten an neuen Krebstherapien mit Immunzellen

Thema: 
Wissenschaft, Hochschulen
29.01.2018Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Weltkrebstag am 4. Februar – Land Hessen investiert in Forschungsinfrastruktur und vernetzt Akteure der Onkologie

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Wissenschaftsminister Boris Rhein mit Experten des UKF
Wissenschaftsminister Boris Rhein (3.v.l.) stellte mit Prof. Dr. Jürgen Graf (rechts daneben) neuartige Krebstherapien am Universitätsklinikum Frankfurt vor.
© wissenschaft.hessen.de

Wiesbaden. Wissenschaftsminister Boris Rhein hat heute anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar zusammen mit Expertinnen und Experten des Universitären Centrums für Tumorerkrankungen (UCT) über neuartige Krebstherapien mit verschiedenen genetisch veränderten Immunzellen informiert, die in Frankfurt mitentwickelt wurden.

Innovative Therapieansätze

Wissenschaftsminister Boris Rhein: „Jährlich erkranken in Deutschland etwa 480.000 Menschen neu an Krebs. Je früher die Diagnose erfolgt, desto höher sind die Erfolgsaussichten der Behandlung. Wir sind stolz darauf, dass unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die innovativen Therapieansätze für einige der gefährlichsten und am schnellsten verlaufenden Krebserkrankungen am UCT vorangetrieben haben, sodass wir heute über neue Ansätze in der Zelltherapie mit verschiedenen genetisch veränderten Immunzellen sprechen können.“

13 LOEWE-Projekte zur Unterstützung der Krebsforschung

Im Rahmen des bundesweit einzigartigen LOEWE-Programms engagiert sich das Land Hessen in unterschiedlichen Wissenschaftsbereichen. In einer Vielzahl der durch LOEWE geförderten Projekte liegt der Fokus auf der Erforschung verschiedener Krebsleiden sowie der onkologischen Versorgung von Patientinnen und Patienten. Das LOEWE-Zentrum für Zell- und Gentherapie (CGT) wurde bereits 2014 an der Frankfurter Goethe-Universität institutionell verankert. Hier ist das Ziel, Verfahren der Gen- und Zelltherapie weiterzuentwickeln und sie dadurch effizienter, spezifischer und sicherer zu machen. Die Kombination von beiden Therapieprinzipien lässt darauf hoffen, dass künftig eine verbesserte Behandlung von bisher nur ungenügend therapierbaren Erkrankungen möglich ist, wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Krankheiten des Blutes und der Blut bildenden Organe. Seit Beginn des LOEWE-Programms im Jahr 2008 wurden insgesamt 13 Projekte zur Förderung ausgewählt, die die Krebsforschung unterstützen. In sechs Projekten, für die das Land eine Fördersumme von insgesamt rund 93 Millionen Euro bereitgestellt hat, stehen hauptsächlich onkologische Fragestellungen im Fokus der Forschung.

Vernetzung zur optimalen Versorgung

„Wir engagieren uns als Land Hessen entschieden für die Onkologie. Wir investieren in die Forschungsinfrastruktur und vernetzen die Akteure des Gesundheitssystems zur optimalen Krankenversorgung. Die Gesundheit einer Patientin oder eines Patienten so weit wie möglich wiederherzustellen, ist eine Aufgabe, der sich die Hochleistungsmedizin verschrieben hat und an der fortlaufend mit immer neuen Methoden gearbeitet wird. Doch neben der ärztlichen Kunst und der therapeutischen Erfahrung der Ärztin oder des Arztes spielen die medizinische Grundlagenforschung und die Entwicklung von neuen Therapien und Arzneimitteln die Schlüsselrollen im Kampf gegen den Krebs. Ohne Wissenschaft und Forschung wären einschneidende ätiologische, diagnostische, therapeutische Fortschritte nicht möglich“, so Wissenschaftsminister Boris Rhein abschließend.

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