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Wissenschaftsministerin Angela Dorn:

„Hochschulpakt ist eine gute Grundlage für noch bessere Studienbedingungen“

Thema: 
Wissenschaft, Hochschulen
03.05.2019Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Bund und Länder einigen sich auf Finanzierung für Lehre und Forschung

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Text mit rot markiertem Wort Zukunft.
© Hochschulpakt / Fotolia

Wiesbaden. Wissenschaftsministerin Angela Dorn ist sehr zufrieden über die Einigung zwischen Bund und Ländern über die Fortschreibung des Hochschulpaktes, des Paktes für Forschung und Innovation und des Qualitätspaktes Lehre. „Das Ergebnis ist sehr positiv für die Hochschulen in Hessen, die mit den dauerhaft verstetigten und schrittweise erhöhten Hochschulpaktmitteln endlich die Planungssicherheit bekommen, um auf dieser Grundlage die Qualität in der Lehre, die Arbeits- und die Studienbedingungen deutlich verbessern zu können. Ohne den Verhandlungseinsatz und das finanzielle Engagement der Länder hätten die Pakte in dieser Form nicht geschlossen werden können. Mit der geschaffenen Verlässlichkeit können nun die Hochschulen die in den letzten Jahren zusätzlich geschaffenen Studienplätze in Hessen sichern und attraktiv halten. Damit ist ein Grundstein für offene Hochschulen und gute Lehre gelegt. Der Bund stockt seinen Anteil am Hochschulpakt zunächst ab 2021 auf 1,88 Milliarden jährlich auf und ab 2024 auf 2,05 Milliarden. Das Land hat im Koalitionsvertrag bereits vereinbart, dass die kofinanzierten Mittel um vier Prozent jährlich steigen.

Ministerin Dorn weiter: „Der Hochschulpakt zwischen Bund und Ländern ist eine gute Grundlage für die weitere Entwicklung der Hochschulen in Hessen. Die Landesregierung hat sich im Koalitionsvertrag darauf festgelegt, auch auf Landesebene mit den Hochschulen einen neuen Hessischen Hochschulpakt zu schließen und diese Mittel ebenfalls um jährlich vier Prozent zu steigern. Denn wir wollen, dass Hessen seine klugen Köpfe fördert, damit sie weiter Lösungen für soziale, ökologische und ökonomische Herausforderungen finden. Schon am kommenden Montag werden wir mit einer Tagung der Hochschulleitungen in die Gespräche über den Hessischen Hochschulpakt einsteigen.“

Bedeutend ist auch die Einigung zum Pakt für Forschung und Innovation, die den großen Forschungsorganisationen sehr gute und langfristige Perspektiven bietet. „Die jährliche Steigerung der Mittel um drei Prozent und die langfristige Laufzeit von zehn Jahren sind eine gute Nachricht für die Forschung in Deutschland und Hessen. Das ist für internationale Wettbewerbsfähigkeit von enormer Bedeutung. Wir brauchen wissenschaftliche Erkenntnisse in der Grundlagenforschung ebenso wie in den angewandten Wissenschaften, um die Zukunft zu gestalten.“

„Sehr erfreulich für uns in Hessen ist auch, dass der Qualitätspakt Lehre fortgeführt wird. Unsere Hochschulen haben sich sehr erfolgreich an diesem Bund-Länder-Programm beteiligt, das Projekte für bessere Studienbedingungen und die Qualität der Lehre unterstützt“, erläutert Wissenschaftsministerin Dorn. „Eine bessere Personalausstattung in den Hochschulen, qualifizierte Lehre, Betreuung und Beratung sowie die Weiterentwicklung der Hochschullehre sind wichtige Ziele unserer Hochschulpolitik.“

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