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Kunst- und Kulturminister Boris Rhein

Land Hessen fördert die Sanierung von Jagdschloss Kranichstein mit 300.000 Euro

Thema: 
Kunst und Kultur
28.11.2018Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

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Jagdschloss Kranichstein von oben
Das Jagdschloss liegt idyllisch im Kranichsteiner Wald.
© Jagdschloss Kranichstein

Wiesbaden. Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst unterstützt die Sanierung des Jagdschlosses Kranichstein mit 300.000 Euro. In den kommenden Jahren wird das historische Ensemble aus Gebäude, Schlossmauer, Park und Teich sukzessive restauriert. Auch auf ein überarbeitetes Ausstellungskonzept können sich die Besucherinnen und Besucher zukünftig freuen.

Schloss besticht durch Gesamtwirkung

„Das Jagdschloss Kranichstein besticht durch seine Gesamtwirkung: Hier können wir sowohl durch fürstliche Salons spazieren als auch Natureindrücke erleben. Ich freue mich, dass sich die Stiftung Hessischer Jägerhof als Trägerin des Ensembles mit seiner Schlossverwaltung entschieden hat, dieses Kleinod noch attraktiver für seine Besucherinnen und Besucher zu machen. Dieses Vorhaben unterstützen wir gern“, so Kunst- und Kulturminister Boris Rhein.

Heizung, Beleuchtung und Brandschutz

Auf dem Sanierungsplan steht die Modernisierung von Heizung, Beleuchtung und der Brandschutz; auch barrierefrei soll das Museum werden. Zudem wird das Raumklima in den Ausstellungsräumen so verbessert, dass künftig auch kostbare Leihgaben adäquat präsentiert werden können. Schlosspark, Wege und Mauern werden gesichert und so restauriert, dass die historischen Befunde und die bewegte Geschichte der Schlossanlage wieder sichtbar werden. Die historischen Sammlungen sollen ebenfalls neu konzipiert und präsentiert werden; unter anderem sind ein öffentliches Schaudepot sowie Touchscreens und Hörstationen als zeitgemäße Vermittlungsmedien geplant.

Moderne Museumsarbeit

Gebaut wurde das Jagdschloss Kranichstein um 1580 von Landgraf Georg I. von Hessen-Darmstadt. Im 18. Jahrhundert machte es Landgraf Ludwig VIII. zum Mittelpunkt seiner höfischen Jagden – von diesen Zeiten zeugen die prunkvollen Salons, die mit Jagdgemälden, Tapisserien sowie Möbeln im Barock- und Rokoko-Stil geschmückt sind. Die jagdhistorische Abteilung zeigt zum Beispiel, wie sich Kleidung, Jagdmethoden und Waffen entwickelt haben.

„Die Sanierungen werden dazu beitragen, dass noch mehr Besucherinnen und Besucher das Jagdschloss entdecken und dank moderner Museumsarbeit Neues über dieses Idyll im Kranichsteiner Wald erfahren. Auch die Hessische Landesregierung arbeitet mit verschiedenen Mitteln daran, unsere Kulturschätze zu bewahren. So haben wir zur Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements und zur Förderung der Ehrenamtlichen in der Denkmalpflege die Denkmal-Fördermittel um 200.000 Euro auf 8,21 Millionen Euro erhöht“, ergänzte Kunst- und Kulturminister Boris Rhein.

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