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Kunst- und Kulturminister Boris Rhein

Land Hessen fördert Filme und Serien mit rund 3 Millionen Euro

Thema: 
Kunst und Kultur
09.10.2018Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Höchste Fördersumme geht unter anderem an zweite „Bad Banks“-Staffel

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Szenenbild aus "Bad Banks"
Die zweite Staffel der erfolgreichen Serie "Bad Banks" wird ebenfalls vom Land Hessen gefördert.
© ZDF/Ricardo Vaz Palma

Wiesbaden. Kunst- und Kulturminister Boris Rhein hat heute 22 Film- und Serienprojekte bekanntgegeben, die das Land Hessen mit insgesamt rund 3 Millionen Euro unterstützt – darunter die erfolgreiche deutsch-luxemburgische Produktion „Bad Banks“. Die Förderungen unterstützen die Filmemacherinnen und Filmemacher in Produktion, Produktionsvorbereitung, Drehbuch, Postproduktion und Verleihförderung. Eine Jury unter dem Vorsitz von Hans-Joachim Mendig, Geschäftsführer der HessenFilm und Medien, hat sie vor kurzem beschlossen.

„Die Filme und Serien haben die Jury mit hochwertigen Scripts und aktuellen Themen wie Migration und Gesellschaftswandel überzeugt. Vor allem die Produktionen für Kinder und Jugendliche zeichnen sich durch liebevolle Detailarbeit aus“, betonte Kunst- und Kulturminister Boris Rhein. „Mit der Förderung machen wir Hessen für Filmemacherinnen und Filmemacher attraktiv und ermöglichen zudem vielen hier ansässigen Unternehmen von der Locationsuche bis zur Postproduktion, Teil von hervorragenden Filmprojekten zu werden.“

Höchste Fördersummen für "Bad Banks" und "König der Raben"

Die höchste Fördersumme in Höhe von 500.000 Euro erhalten jeweils die Riva Filmproduktion GmbH für den Spielfilm „König der Raben“ von Piotr Lewandowski und die Letterbox Filmproduktion GmbH für die Fortsetzung von „Bad Banks“. Die zweite Staffel der Erfolgsserie setzt die Geschichte der aufstrebenden Bankerin Jana Liekam fort.

Auch in Piotr Lewandowskis neuem Projekt „König der Raben“ muss der Protagonist einige Hürden überwinden: ein junger Mazedonier, der illegal in Deutschland lebt, kämpft sich in der Tragikomödie durch den Großstadtdschungel und muss um seine Existenz fürchten. Beide Produktionen werden unter anderem in Frankfurt gedreht.

Kinderbuchklassiker verfilmt

Zudem werden mit der Förderung Kinder- und Jugendfilme realisiert. Den Kinderbuchklassiker von Gerdt von Bassewitz, „Peterchens Mondfahrt“, verfilmt brave new work GmbH mit Hilfe von 400.000 Euro vom Land. Förderung erhält auch das Projekt „Die Häschenschule – Der große Eierklau“, das nahezu komplett in Hessen umgesetzt wird. Die Akkord Film Produktion GmbH erzählt die Geschichte der Häschenschule, deren Schüler das Osterfest retten müssen. Der Film wird mit 355.000 Euro unterstützt.

Auch Dokumentarfilme finden sich auf der Förderliste – etwa „Die Alte Liebe“ der Wiesbadener Creative Motion GmbH (314.215 Euro), in dem Moderatorenlegende Werner Reinke die Geschichte des Radios entdeckt.

Nachwuchs profitiert

Im Bereich „Produktion Nachwuchs“ erhält unter anderem der Dokumentarlangfilm „Looking for Erdnase (AT)“ der Dieburger Fourmat Film GmbH 80.000 Euro. Das Team um Regisseur Hans-Joachim Brucherseifer begibt sich auf die Suche nach dem sagenumwobenen Autor S. W. Erdnase, der die sogenannte Bibel der Kartenmagier, „The Expert at the Card Table“, verfasste.

Insgesamt 79.000 Euro gehen an zwei Spielfilme und eine Serie im Bereich Produktionsvorbereitung. Zudem wurde ein Spielfilm in der Kategorie Postproduktion sowie vier Projekte im Bereich Verleih gefördert, darunter der in Hessen gedrehte Film „Es ist aus, Helmut“ von Petra Lüschow und der Dokumentarfilm „Moritz Daniel Oppenheimer“ der Hanauer Regisseurin Isabel Gathof.

Erfolgsgeschichte des hessischen Films 

Mit 20.000 Euro wird zudem das Drehbuch „My German Onkel“ des Autors Georg Weber unterstützt, in dem ein 17-Jähriger Jugendlicher aus Sierra Leone auf einen 74-Jährigen Witwer trifft und behauptet, dieser wäre sein „German Onkel“.

„Wir schreiben die Erfolgsgeschichte des hessischen Films fort. Im Jahr 2017 standen den Filmschaffenden und hessischen Filminstitutionen zehn Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung. In diesem Jahr haben wir die Förderung auf 11,5 Millionen Euro aufgestockt, um noch mehr Filmproduktionen, Kinos und Festivals unterstützen zu können“, so Kunst- und Kulturminister Boris Rhein abschließend.

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