Kunst- und Kulturminister Boris Rhein

Land Hessen fördert Theaterproduktionen in Frankfurt mit insgesamt 11.000 Euro

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Kunst und Kultur
10.08.2017Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Kammeroper Frankfurt und Papageno Theater profitieren

Szenenbild aus "Ein Maskenball"
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Regisseur Rainer Pudenz führt Verdis Oper "Ein Maskenball", die das Land Hessen mit 6.000 Euro fördert, in deutscher Sprache und in einer neuen Übersetzung auf.
© Wolfgang Fuhrmannek

Wiesbaden. Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst fördert die Theaterstücke „Ein Maskenball“ der Kammeroper Frankfurt und „Der Mann von La Mancha“ des Papageno Theaters Frankfurt mit insgesamt 11.000 Euro.

Kunst- und Kulturminister Boris Rhein: „Sowohl die Kammeroper Frankfurt also auch das Papageno Musiktheater geben vielen Menschen die Gelegenheit, Opern, Operetten und Musicals kennenzulernen und wunderschöne Musik neu zu entdecken. Zudem bieten sie jungen, talentierten Nachwuchskünstlern eine Bühne. Dieses Engagement unterstützen wir gern.“

"Ein Maskenball" und "Der Mann von La Mancha"

Die Kammeroper Frankfurt e.V. bekommt für ihre Produktion „Ein Maskenball“ 6.000 Euro Förderung. Die Oper von Giuseppe Verdi ist noch bis zum 12. August zu sehen. Erzählt wird darin die Geschichte von der Ermordung des schwedischen Königs Gustav III. durch den Grafen Anckarström auf einem Maskenball im Jahr 1792. Regisseur Rainer Pudenz führt dieses Meisterwerk der italienischen Oper in deutscher Sprache und in einer neuen Übersetzung von Thomas Peter auf, um dem Publikum im Gewirr der zahllosen Handlungsstränge die Orientierung zu ermöglichen.

Die Kammeroper Frankfurt ist ein privates Musiktheaterensemble, das im Sommer den Musikpavillon im Palmengarten bespielt und sich darüber hinaus gern ungewöhnliche Gastspielstätten wie Klöster, Schlosshöfen oder sogar abgesperrte Straßen für ihre Aufführungen aussucht.

Kulturelle Bildung fördern

Das Papageno Musiktheater Frankfurt erhält vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst 5.000 Euro für „Der Mann von La Mancha“. Darin verschmelzen die tragische Romanfigur und der Dichter zu einer Person: Als Cervantes von der spanischen Inquisition ins Gefängnis geworfen wird, muss er um sein Leben fürchten. Also spielt er mit seinen Mitgefangenen improvisierte Szenen aus seinem Roman nach. Das Papageno Theater hat eine eigene Spielstätte im Frankfurter Palmengarten und legt auch einen künstlerischen Schwerpunkt auf Stücke für Kinder und Jugendliche. „Der Mann von La Mancha“ hatte vor den Sommerferien Premiere und wird in der neuen Spielzeit wieder aufgenommen.

„Allen Bürgerinnen und Bürgern ein vielfältiges Theaterangebot zu bieten, ist ein wichtiges kulturpolitisches Anliegen der Hessischen Landesregierung. Ich freue mich sehr, dass wir mit unserer Förderung gelungene Inszenierungen und damit die kulturelle Bildung aktiv unterstützen können“, so Kunst- und Kulturminister Boris Rhein abschließend.

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