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Modellprojekt „LandKulturPerlen“ fördert Kulturschaffende mit 23.000 Euro

Thema: 
Kunst und Kultur
08.02.2018Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Programm zur Kulturellen Bildung geht in die zweite Runde

Kunst- und Kulturminister Boris Rhein informiert sich über die geförderten Projekte der "LandKulturPerlen".
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Kunst- und Kulturminister Boris Rhein informiert sich über die geförderten Projekte der "LandKulturPerlen".
© kunst.hessen.de

Wiesbaden/Vöhl. Kunst- und Kulturminister Boris Rhein hat heute eine positive Zwischenbilanz des Modellprojektes „LandKulturPerlen“ gezogen: In Vöhl informierte er sich über 22 Kunst- und Kulturangebote, die das Land Hessen im vergangenen Jahr im Kreis Waldeck-Frankenberg gefördert hat. Gleichzeitig gab Minister Rhein den Startschuss für eine neue Förderrunde. Ab 2018 leuchten die „LandKulturPerlen“ im Landkreis Fulda, wo das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst mit 23.000 Euro für Projekte im Landkreis Kulturschaffende unterstützt, die zum Beispiel Musik- oder Theaterworkshops anbieten. Das Modellprojekt wird gemeinsam mit dem Bund finanziert.

Erste Runde war voller Erfolg

Kunst- und Kulturminister Boris Rhein: „Die erste Runde der ,LandKulturPerlen‘ im Landkreis Waldeck-Frankenberg war ein voller Erfolg: Ich freue mich zu sehen, welche Vielfalt die Kulturschaffenden vor Ort anbieten, um ihre Dörfer und Städte zu beleben – und welche Brücken damit geschlagen werden: Es gab zum Beispiel ein Theaterprojekt mit Geflüchteten und Tanz-Workshops mit Behinderten und Nichtbehinderten. Kulturelle Bildung ist ein Schwerpunkthema unserer hessischen Kulturpolitik. Mit den ,LandKulturPerlen‘ unterstützen wir bestehende Angebote, machen sie bekannter und helfen ihnen so, noch mehr Menschen für Kultur zu begeistern. Dieses Engagement wollen wir 2018 in Fulda fortsetzen.“

Musik, Film, Malerei

Die „LandKulturPerlen“ waren im gesamten Landkreis Waldeck-Frankenberg verstreut: Ein Hatzfelder Tonstudio komponierte mit Jugendlichen eigene Stücke und band dabei die dreihundert Jahre alte Orgel der Gemeinde ein. Der Verein „Rückblende gegen das Vergessen“ aus Volksmarsen drehte mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen Film über ihre Stadt, während Geismarer Künstler und Imker Workshops zu Malerei, Drucktechniken und Papierkunst rund um das Leben der Bienen anboten. Waldeck-Frankenberg wurde für den Start des Projektes ausgewählt, weil hier die Entfernungen zwischen den Städten groß sind und der ländliche Raum besonders ausgeprägt ist.

Staffelstab geht an Fulda

Ähnlich sieht die Struktur im Landkreis Fulda aus, in denen die „LandKulturPerlen“ 2018 vorhandene Kulturprojekte fördern. Die Landesvereinigung Kulturelle Bildung Hessen e. V. wird als Projektträger Kulturschaffende vor Ort befragen. Ziel ist es zu erfahren, was die Akteure im ländlichen Raum benötigen, um auch zukünftig erfolgreiche und nachhaltig wirksame Kulturelle Bildungsarbeit leisten zu können.

Demografischer Wandel ist große Herausforderung

 „Der demografische Wandel stellt eine große Herausforderung für die Kulturelle Bildung im ländlichen Räum dar. Daher müssen wir auf die Menschen zugehen und erfassen, welcher kulturelle Bedarf tatsächlich besteht. Denn so unterschiedlich die Regionen sind, so unterschiedlich sind die Menschen und so unterschiedlich sind ihre kulturellen Interessen. Mit dem Modellprojekt ‚LandKulturPerlen‘ ist es uns gelungen, ein Format nach Hessen zu bringen, das die Gegebenheiten in den Regionen berücksichtigt, die Bedarfe vor Ort erfasst und bedient“, so Kunst- und Kulturminister Boris Rhein abschließend.

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Pressesprecher: 
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Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst
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