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Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn

Museumslandschaft Hessen Kassel stellt auf E-Mobilität um

Thema: 
Kunst und Kultur
12.04.2019Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Neues Konzept für Fuhrparks sowie Park- und Gartenpflege vorgestellt

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Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn stellt mit MHK-Direktor Prof. Dr. Martin Eberle (rechts) das neue E-Mobilitäts-Konzept der Museumslandschaft Hessen Kassel vor.
Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn stellt mit MHK-Direktor Prof. Dr. Martin Eberle (rechts) das neue E-Mobilitäts-Konzept der Museumslandschaft Hessen Kassel vor.
© kunst.hessen.de

Kassel. Die Museumslandschaft Hessen Kassel wird e-mobil: Sie stellt in ihren Fuhrparks sowie bei der Bewirtschaftung der historischen Garten- und Parkanlagen auf Elektroantrieb um. Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn hat heute gemeinsam mit MHK-Direktor Prof. Dr. Martin Eberle das neue Konzept vorgestellt.

Weniger Lärm und Abgase

Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn: „Die historischen Garten- und Parkanlagen der Museumslandschaft Hessen Kassel sind empfindliche Biotope und Lebensräume vieler Tier- und Pflanzenarten. Die wollen wir schützen – und verzichten deswegen nach und nach auf Fahrzeuge und Geräte mit Dieselantrieb. Die Tier- und Pflanzenwelt wird geschont, der CO2-Ausstoß verringert – das ist auch unser Ziel der CO2-neutralen Landesverwaltung. Als Landeseinrichtung hat die MHK Vorbildfunktion und ist Vorreiter in der Nutzung von Elektromobilität.“

Elektrofahrräder für den Bergpark

Die MHK nutzt künftig im Garten- und Landschaftsbau verschiedene Elektrogeräte wie Heckenscheren oder Rasenmäher und tauscht auch im Fuhrpark nach und nach Fahrzeuge mit Dieselmotor gegen elektrobetriebene Motoren aus. Außerdem steigen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf Elektrofahrräder um. Diese sind vor allem im Bergpark Wilhelmshöhe notwendig – zum einen, um die Steigungen zu überwinden, zum anderen, um dem eigenen Anspruch gerecht zu werden, die Parks autofrei zu halten.

Vorbildfunktion als Landeseinrichtung

„Als Landeseinrichtung hat die MHK eine Vorbildfunktion. Die Bewahrung und Pflege unserer historischen Schlösser, Parks und Museen ist für uns genauso von Bedeutung wie die Sicherheit unserer Angestellten und die Optimierung der unterschiedlichen Arbeitsbereiche. Indem wir auf Elektromobilität setzen, kommen wir dem Erhalt der von uns betreuten kulturellen Güter wieder ein Stückchen näher und bieten unserem Personal mehr Komfort am Arbeitsplatz durch Schutz vor schädlichen Einflüssen,“ begründet Prof. Dr. Martin Eberle den sukzessiven Umstieg auf elektrobetriebene Fahrzeuge und Gerätschaften.

„Das Konzept reduziert den Lärm, verhindert Abgase und macht damit sowohl die Arbeit der Angestellten als auch den Aufenthalt der Besucherinnen und Besucher angenehmer. Ich würde mich freuen, wenn in Zukunft viele weitere Kultureinrichtungen diesem Beispiel folgen“, so Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn abschließend.

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