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Wissenschaftsministerin Angela Dorn

Neues Zentrum für die Studierenden am Campus Kurt-Schumacher-Ring der Hochschule RheinMain

Thema: 
Wissenschaft, Hochschulen
29.03.2019Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Land Hessen investiert 31 Millionen Euro in neues Lehr- und Lernzentrum

Wissenschaftsministerin Angela und Prof. Dr. Detlev Reymann, Präsident der Hochschule RheinMain, stellen das Zentrum für die Studierenden am Campus Kurt-Schumacher-Ring vor.
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Wissenschaftsministerin Angela Dorn und Prof. Dr. Detlev Reymann, Präsident der Hochschule RheinMain, stellen das Zentrum für die Studierenden am Campus Kurt-Schumacher-Ring vor.
© wissenschaft.hessen.de

Wiesbaden. Wissenschaftsministerin Angela Dorn hat heute gemeinsam mit Prof. Dr. Detlev Reymann, dem Präsidenten der Hochschule RheinMain (HSRM), den Entwurf für einen Neubau auf dem Campus vorgestellt. Die Hochschule erhält ein neues „Lehr- und Lernzentrum“ für die Studierenden aller Fachbereiche. Das Land Hessen fördert den Neubau mit 31 Millionen Euro.

Wichtiger Meilenstein für das Projekt

Wissenschaftsministerin Angela Dorn: „Die Wettbewerbsentscheidung ist ein wichtiger Meilenstein für dieses Projekt, mit dem der Ausbau und die Sanierung des Hauptstandortes der Hochschule Fahrt aufnehmen wird. Mein Ziel sind starke Hochschulen, gute Lehre und exzellente Forschung. Dafür brauchen wir natürlich auch die entsprechenden Räumlichkeiten. Bis 2031 investiert das Land daher zusätzlich rund 1,7 Milliarden Euro in Gebäude durch die Aufstockung und Verlängerung des Hochschulbauprogramms HEUREKA.“

Der Neubau wird auf einem Grundstück realisiert, das das Land zur Erweiterung des Hochschulcampus im Jahr 2017 von der Stadt erworben hat. Hierbei handelt es sich um eine Teilfläche der ehemaligen August-Hermann-Francke-Schule in der Hollerbornstraße am südwestlichen Campusrand. Der Neubau wird den Hochschulbetrieb zukünftig um rund 3.900 m² Nutzfläche bereichern.

Kompakter viergeschossiger Neubau

Der Siegerentwurf für den Neubau wurde in einem nichtoffenen Architektenwettbewerb ermittelt: In einem vorgeschalteten EU-weiten Auswahlverfahren hatten sich 16 Büros für die Teilnahme qualifiziert. Aus acht eingereichten Entwurfsbeiträgen erreichte die Berliner Büro Burckhardt + Partner Reiner Becker GmbH den ersten Platz. Die Architekten schlagen einen kompakten, viergeschossigen Neubau vor. Die Jury lobte den Entwurf und dass damit ein Haus mit Werkstattcharakter entsteht, das regelrecht zur Kommunikation einlädt und dessen innere Struktur und Raumaufteilung eine sehr große Flexibilität bietet. Der zweite Preis ging an das Büro DFZ Architekten aus Hamburg und der dritte Preis wurde der ATELIER 30 Architekten GmbH aus Kassel zuerkannt. Im nun anschließenden Verhandlungsverfahren wird das für die Umsetzung zu beauftragende Architekturbüro ermittelt.

Hochschule wächst noch enger zusammen

„Mit dem neuen Lehr- und Lernzentrum wird dem Bedarf nach studentischen Arbeitsplätzen, der durch den großen Zuwachs an Studierenden enorm gestiegen ist, Rechnung getragen. Hier können Studierende verschiedener Fachbereiche zusammenkommen und auch an studiengangsübergreifenden Projekten arbeiten. So wächst die Hochschule noch enger zusammen“, so Prof. Dr. Reymann. Die Studierenden werden in dem neuen „Studierendenhaus“ hervorragende Arbeitsbedingungen zum Lernen erhalten. Die Hochschule stellt ihren Studierenden hier zukünftig einen großen Freihandbereich der Bibliothek, PC-Arbeitsplätze und Einzel- und Gruppenarbeitsräume zur Verfügung, die möglichst rund um die Uhr genutzt werden können. Das Café mit Terrasse wird die Aufenthaltsqualität an dieser Stelle außerdem erhöhen. 

Erfolg vom Hochschulbauprogramm

 „Ich freue mich gemeinsam mit der Hochschule RheinMain über diese gelungenen Entwürfe für ein neues studentisches Zentrum. Der fertige Neubau wird ein weiterer sichtbarer Beweis für den Erfolg unseres Hochschulbauprogramms HSP 2020 INVEST sein, von dem die Studierenden unmittelbar profitieren werden. Im Rahmen der insgesamt drei Phasen des seit 2012 aufgesetzten ‚Ausbauprogramms‘ wurde die Hochschule RheinMain mit einem Gesamtbudget von zusätzlich rund 47 Millionen Euro in die Lage versetzt, vier Baumaßnahmen an ihren Standorten in Wiesbaden und Rüsselsheim umzusetzen“, so Wissenschaftsministerin Angela Dorn abschließend.

Die Entwürfe des Architekturwettbewerbs werden von 1. bis 12. April 2019 im Foyer des A-Gebäudes am Campus Kurt-Schumacher-Ring der Hochschule RheinMain, Kurt-Schumacher-Ring 18, 65197 Wiesbaden, ausgestellt

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