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Staatssekretär Patrick Burghardt

Polizei sorgt bei Fußballspielen für Sicherheit

Zukunftswochen der Hessischen Landesregierung zu „Sicherheit und Recht“

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Staatssekretär Patrick Burghardt überzeugte sich beim Eintrachtspiel von der hervorragenden Polizeiarbeit.
Staatssekretär Patrick Burghardt überzeugte sich beim Eintrachtspiel von der hervorragenden Polizeiarbeit.
© wissenschaft.hessen.de

Wiesbaden. Staatssekretär Patrick Burghardt begleitet heute den Polizeieinsatz beim DFB-Pokalspiel Eintracht Frankfurt gegen Mainz 05 und informiert sich über die Arbeit in der Sicherheitszentrale in der Commerzbank Arena in Frankfurt. Der Besuch ist Teil der Zukunftswochen der Hessischen Landesregierung: Alle Minister und Staatssekretäre werden in den kommenden Monaten eine Vielzahl unterschiedlicher Einrichtungen, Projekte und Institutionen besuchen, die für die Zukunftsfähigkeit des Landes stehen. Den Auftakt bildet der Themenschwerpunkt „Sicherheit und Recht“.

Souveräner Einsatz der Polizei Frankfurt

Staatssekretär Patrick Burghardt: „Die Partie Eintracht Frankfurt gegen Mainz 05 gilt als so genanntes Brisanzspiel: Es ist ein Viertelfinale, hat also eine gewisse sportliche Bedeutung. Hinzu kommt der Spielcharakter als Lokalderby – und das rivalisierende Verhältnis zwischen den Ultragruppierungen beider Vereine. Ich bin beeindruckt, wie souverän die Polizei Frankfurt für die Sicherheit aller Beteiligten sorgt.“

Besonders im Blick haben die Polizistinnen und Polizisten die Problemfans aus der Ultraszene beider Vereine: Sie sorgen zwar mit Fahnen, Bannern und Choreografien für Stimmung im Stadion. Oft kommt es aber durch gezielte Provokationen der gegnerischen Fans zu verbalen und körperlichen Auseinandersetzungen sowie Sachbeschädigungen. Schreiten hier die Einsatzkräfte ein, müssen sie damit rechnen, dass sich die Fans sofort solidarisieren und auch gewalttätig werden.

Hohe Belastung für Polizeikräfte

„Solch ein Einsatz bei Fußballspielen stellt eine besonders hohe Belastung für die Polizeikräfte dar. Im Rahmen meines Besuchs auf der Stadionwache der Polizei konnte ich mich aber persönlich davon überzeugen, dass die Maßnahmen der Frankfurter Polizei anlässlich der bevorstehenden Einsatzlage sehr professionell und durchdacht praktiziert werden. Ich danke den Polizistinnen und Polizisten für ihr Engagement, unsere Sicherheit zu garantieren“, so Staatssekretär Patrick Burghardt.

Konsequente Investition in die Innere Sicherheit

Die hessische Landesregierung investiert konsequent in die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger. Bereits im Haushalt 2017 stärkte die Landesregierung die Innere Sicherheit mit einem Maßnahmenpaket in historischer Dimension. Mit 1.155 Polizeianwärtern und 570 neuen Stellen im Polizeivollzug hat die Landesregierung die Polizei bereits mit dem Haushalt 2017 massiv gestärkt.

Zusätzliche Stellen für Polizeikommissar-Anwärterinnen und -Anwärter

Mit dem Doppelhaushalt 2018/2019 führt die Hessische Landesregierung ihre Politik für eine sichere Zukunft konsequent fort. Im Jahr 2018 werden 270 und 2019 werden 240 zusätzliche Stellen für Polizeikommissar-Anwärterinnen und -Anwärter geschaffen. Das bedeutet, dass über die jährlich rund 500 erforderlichen Anwärter, die zum Ersatz der ausscheidenden Kollegen in den Jahren 2021/2022 benötigt werden, in den nächsten beiden Jahren 510 zusätzlich ausgebildet werden. Nach der jeweils dreijährigen Ausbildung wird die Hessische Polizei im Jahr 2022 über rund 15.290 Polizeivollzugsstellen verfügen. Mit jeweils 60 Stellen in den Jahren 2018 und 2019 werden die Fach- und Verwaltungsdienste der Sicherheitsbehörden gestärkt. Mit diesen zusätzlichen Stellen im neuen Haushalt werden in dieser Wahlperiode die Polizeivollzugsstellen um knapp elf Prozent ausgeweitet. In den nächsten beiden Jahren sind außerdem 424 Beförderungsmöglichkeiten vorsehen, um Polizisten zusätzliche Karriereperspektiven zu eröffnen und die stetig wachsenden Anforderungen zu würdigen.

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