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Wissenschaftsminister Boris Rhein

Startschuss für Hessisch-Israelisches Forschungsprojekt zu Cybersicherheit

Thema: 
Wissenschaft, Hochschulen
02.11.2017Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Erste Gruppe des hessisch-israelischen Partnership Accelerator nimmt Arbeit auf

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Im HIPA für Cybersicherheit sollen israelische und hessische Studierende gemeinsam mit Industriepartnern an unterschiedlichen IT-Sicherheitsfragen von Unternehmen arbeiten und maßgeschneiderte Lösungen entwickeln.
Im HIPA für Cybersicherheit sollen israelische und hessische Studierende gemeinsam mit Industriepartnern an unterschiedlichen IT-Sicherheitsfragen von Unternehmen arbeiten und maßgeschneiderte Lösungen entwickeln.
© wissenschaft.hessen.de

Jerusalem. Wissenschaftsminister Boris Rhein hat heute den Startschuss für die erste Gruppe von deutschen und israelischen Nachwuchsforschern des Hessisch-Israelischen Partnership Accelerator (HIPA) für Cybersicherheit gegeben. Im HIPA für Cybersicherheit sollen israelische und hessische Studierende gemeinsam mit Industriepartnern an unterschiedlichen IT-Sicherheitsfragen von Unternehmen arbeiten und maßgeschneiderte Lösungen entwickeln.

Wissenschaftsminister Boris Rhein: „Wir erreichen heute einen neuen Meilenstein in der Kooperation zwischen dem Fraunhofer SIT und der Hebräischen Universität  von Jerusalem in Israel. Der Start des ersten Durchgangs des Hessisch-Israelischen Partnership Accelerator für Cybersicherheit ermöglicht jungen Studierenden und Nachwuchsforschern sich auf höchstem Niveau weiterzubilden und Kontakte in die Industrie zu knüpfen. Ich bin sicher, dass dieses Programm für die beteiligten Studierenden, Forschungsorganisationen und die Unternehmen ein großer Erfolg werden wird.“

Die Entwicklung markt- und praxisrelevanter Technologien im Bereich der Digitalisierung schreitet sehr schnell voran. Dies stellt die klassische Hochschulbildung vor große Herausforderungen:   junge Menschen mit großem Potenzial müssen sich so entwickeln können, dass sie ihre Fähigkeiten möglichst effizient nutzen können. An dieser Stelle setzt der hessisch-israelische Partnership Accelerator für Cybersicherheit an: Hier werden aktuelle Fragen und Probleme von Unternehmen von jungen „High Potentials“ aus Israel und Deutschland bearbeitet. Dies geschieht unter der Anleitung von Spitzenforschern des Darmstädter Fraunhofer-Instituts SIT und der Jerusalemer Hebrew University, die Ende 2015 das Fraunhofer-Projektzentrum für Cybersicherheit (Fraunhofer SIT@HUJI) in Jerusalem eröffnet haben. Diese Kooperation ist die bislang engste und erfolgreichste im Bereich der Cybersicherheitsforschung zwischen den beiden Ländern.

Start mit 15 Studierenden

An dem ersten Durchgang des HIPA werden voraussichtlich 15 Studierende aus Deutschland und Israel teilnehmen. Gründungsinteressierte Studierende und frische Absolventen beider Länder bekommen die Chance, an einem dreimonatigen Programm teilzunehmen. Im Verlauf des Programms werden die Teilnehmer von erfahrenen Coaches begleitet und unterstützt.

„Andere Länder beneiden uns um die hervorragende Cybersicherheitsforschung am Standort Darmstadt. Es freut mich aber besonders, dass wir durch diese Kooperation die Freundschaft der beiden Staaten Israel und Deutschland weiter vertiefen. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund der besonderen historischen Verantwortung Deutschlands gegenüber dem Staat Israel unterstütze ich das Vorhaben des hessisch-israelischen Partnership Accelerators ausdrücklich“, so Wissenschaftsminister Boris Rhein abschließend.

Zur „Weißen Stadt“ in Tel Aviv gehört eine Sammlung von über 4.000 Gebäuden, die überwiegend im Bauhaus- und Internationalen Stil errichtet wurden.
  • Zur „Weißen Stadt“ in Tel Aviv gehört eine Sammlung von über 4.000 Gebäuden, die überwiegend im Bauhaus- und Internationalen Stil errichtet wurden.
  • Wissenschafts- und Kunstminister Boris Rhein traf unter anderem auch den deutschen Botschafter, Dr. Clemens von Goetze, zu einem Gespräch in Tel Aviv.
  • In Jerusalem traf sich Wissenschafts- und Kunstminister Boris Rhein mit Israel Hasson, dem Generaldirektor der Israelischen Antikenbehörde und informierte sich über deren Arbeit.
Minister Rhein in Israel

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