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Wissenschaftsminister Boris Rhein

Universitäten Gießen und Frankfurt werden als Exzellenzcluster weiter gefördert

Thema: 
Wissenschaft, Hochschulen
27.09.2018Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

„Cardio-Pulmonales Institut“ erhält Fördermittel von rund 45 Millionen Euro bis zum Jahr 2025

Wiesbaden/Bonn. In dem von Bund und Ländern aufgelegten Spitzenforschungs¬programm Exzellenzstrategie wurden heute die Entscheidungen über die künftig geförderten Exzellenzcluster bekannt gegeben. Der Fortsetzungsantrag „Cardio-Pulmonales Institut“ der Justus-Liebig-Universität Gießen und der Goethe-Universität Frankfurt konnte die Exzellenzkommission überzeugen. Er erhält damit zunächst bis zum Jahr 2025 Fördermittel in Höhe von rund 45 Millionen Euro.

Wichtiges Cluster für die hessische Forschungslandschaft

Wissenschaftsminister Boris Rhein: „Ich bin hoch erfreut über die Förderung dieses für die Profilierung der hessischen Forschungslandschaft wichtigen Clusters. Damit stellen die beiden Hochschulen erneut unter Beweis, welche wissenschaftlichen Spitzenleistungen sie erbringen können. Der zur Förderung ausgewählte hessische Cluster unterstützt die medizinisch-lebenswissenschaftlichen Schwerpunktsetzungen der Universitäten Gießen und Frankfurt.“

Exzellenzcluster „Cardio-Pulmonales Institut“

Das Exzellenzcluster „Cardio-Pulmonales Institut“ wird bereits seit dem Jahr 2006 im Rahmen der Exzellenzinitiative gefördert. „Das Ergebnis bestätigt die außerordentliche Qualität der wissenschaftlichen Arbeit der hessischen Kooperationspartner, die bereits jetzt auf dem Gebiet der Herz-Lungenforschung zu den international absolut führenden Einrichtungen gehören und mit dem jetzt bewilligten Cluster nochmals neue Maßstäbe setzen werden“, betonte Minister Rhein, der an der Sitzung im Bonner Wissenschaftszentrum teilgenommen hat.

Hohes wissenschaftliches Niveau der Anträge

Zur Entscheidung standen in Bonn insgesamt 88 Exzellenzcluster-Anträge, von denen deutschlandweit 57 Anträge zur Förderung ausgewählt wurden. Nach Angaben von Deutscher Forschungsgemeinschaft (DFG) und Wissenschaftsrat wiesen alle eingereichten Anträge ein durchweg hohes wissenschaftliches Niveau auf, was die Auswahlentscheidung deutlich erschwerte.

Exzellenzkommission trifft Auswahl

Der Exzellenzkommission gehören die für Wissenschaft zuständigen Ministerinnen und Minister des Bundes und der Länder sowie 39 in der Forschung auf verschiedenen Wissensgebieten ausgewiesene Expertinnen und Experten an. Den Vorsitz führen die Vorsitzende des Wissenschaftsrats Frau Prof. Martina Brockmeier und der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft Herr Prof. Peter Strohschneider.

Jährlich etwa 6,5 Millionen Euro für ausgewählte Standorte

Die erfolgreichen Projekte erhalten von Januar 2019 bis Dezember 2025 Fördermittel von Bund und Ländern in Höhe von insgesamt 2,7 Milliarden Euro. Der Bund finanziert dabei 75 Prozent und das jeweilige Land 25 Prozent der Mittel. Je Exzellenzcluster fließen damit jährliche Projektmittel in Höhe von jeweils etwa 6,5 Millionen Euro an die zur Förderung ausgewählten Standorte. Nach dem Jahr 2025 ist eine zweite Förderperiode von wiederum sieben Jahren möglich.

Zum Exzellenzcluster „Cardio-Pulmonales Institut (CPI)“

Der gemeinsame Exzellenzcluster CPI der Justus-Liebig-Universität Gießen, der Goethe-Universität Frankfurt und des Max-Planck-Instituts für Herz- und Lungenforschung in Bad Nauheim (Sprecher: Prof. Dr. Werner Seeger (JLU) und Prof. Dr. Stefanie Dimmeler (Goethe-Universität Frankfurt)) folgt dem in der Exzellenzinitiative seit 2006 geförderten Herz-Lunge-Exzellenzcluster ECCPS. Das Konsortium aus grundlagenorientierten und translational ausgerichteten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie klinischen Expertinnen und Experten leistete bereits grundlegende Beiträge zu kardio-pulmonaler Forschung und Therapieentwicklung für Herz- und Lungenerkrankungen, die zu den weltweit führenden Todesursachen gehören. Das CPI verfolgt strukturell und programmatisch neue Wege mit der Vision, dass „Präzisionsbiologie der Treiber der Präzisionsmedizin ist“.

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