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Wissenschafts- und Kunstministerin Angela Dorn

Von virtuellen Medizin-Welten bis zum Leben am Hof im 18. Jahrhundert

Thema: 
Kunst und Kultur, Wissenschaft
05.06.2019Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Hessens Wissenschaft und Kunst präsentieren sich beim Hessentag in Bad Hersfeld

Frau mit VR-Brillen
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Vom 7. bis zum 9. Juni können die Besucherinnen und Besucher mit Hilfe von VR-Brillen die menschliche Anatomie erkunden.
© Justus-Liebig-Universität Gießen

Wiesbaden. Virtuelle Welten in der Medizin entdecken, in die Zeit des Barock eintauchen, vom Erfolg der Insekten lernen oder erleben, wie sehbehinderte Menschen Kunst begreifen: All das bietet das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst beim Hessentag in Bad Hersfeld. Die Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, vom 7. bis zum 16. Juni im Zelt der Landesausstellung vorbeizuschauen.

7. bis 9. Juni: Virtuelle Welten

Den Anfang macht das Institut für Medizinische Informatik der Justus-Liebig-Universität Gießen: Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dort erforschen unter anderem, wie die Technik der Virtual Reality (VR) die Arbeit in der Medizin verändert. Am Ministeriumsstand können die Besucherinnen und Besucher mit Hilfe von VR-Brillen die menschliche Anatomie erkunden. Das Projekt ist dort vom 7. bis zum 9. Juni zu sehen.

10. bis 11. Juni: Höfischer Barock

„Charmant galant – höfischer Barock“ heißt es danach vom 10. bis zum 11. Juni. Mit historischen Kostümen und Exponaten aus dem 18. Jahrhundert zeigt die Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten, wie das Leben am Hof aussah. Andreas und Eveline Fuchs spielen Graf Johann Ernst zu Nassau-Weilburg und seine Gemahlin Maria Polyxena und laden das Publikum ein, sich zu verkleiden und Selfies zu machen. Zudem gibt es Infos rund um die königliche Garderobe und eine Fotowand.

12. bis 13. Juni: Von Insekten lernen

Insekten stehen im Mittelpunkt des Standprogramms vom 12. und 13. Juni: Dann ist das Gießener LOEWE-Zentrum für Insektenbiotechnologie und Bioressourcen (ZIB) zu Gast und berichtet von seiner Arbeit. Die Forscherinnen und Forscher wollen das Potenzial von Insekten für den Menschen nutzbar zu machen. Zum Beispiel suchen sie nach Arten, die neuartige Antibiotika produzieren, oder untersuchen, ob sich die Industrie vom Totengräber-Käfer Tricks zur Kühltechnologie abschauen kann: Er hält seine Nahrung im Erdboden frisch. Am HMWK-Stand können die Besucherinnen und Besucher Insekten live bestaunen.

14. bis 16. Juni: Inklusive Kulturvermittlung

Für Durchblick der besonderen Art sorgt das Institut für Europäische Ethnologie an der Philipps-Universität Marburg vom 14. bis 16. Juni. Am Hessentags-Stand können Besucherinnen und Besucher herausfinden, wie beeinträchtigtes Sehvermögen dazu befähigt, ein Verständnis der Welt mittels der eigenen Fantasie zu bekommen. Dazu setzen sie verschiedene Brillen auf – und erleben, wie ein unscharf gesehener Gegenstand, eine verschwommene Ausstellungstafel oder ein nur durch Kontraste wahrgenommenes Bild zum Nachdenken anregen. Anhand solcher Versuche erklären die Forscherinnen und Forscher, wie solche Konzepte zum Beispiel in Museen eingesetzt werden.

Zu diesen Mitmach-Aktionen gibt es am Stand auch kostenlose Broschüren zu Kultur und Forschung in Hessen. Der Stand des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst befindet sich im Zelt der Landesausstellung direkt am Marktplatz in Bad Hersfeld. Die Landesausstellung ist täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet.

Kontakt für Pressevertreter

Pressesprecher: 
Herr Volker Schmidt
Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst
+49 611 32 32 30
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