Kunst- und Kulturminister

„Vorlesen braucht Vorbilder“

Thema: 
Kunst und Kultur, Wissenschaft
17.11.2017Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Landesregierung nimmt am Bundesweiten Vorlesetag teil

vorlesestunde_boris_rhein_kita_regenbogenland_17_11_17.jpg

Staatsminister Boris Rhein zu Gast in der Kita Regenbogenland
© kunst.hessen.de

Wiesbaden/Oberursel. Wissenschafts- und Kunstminister Boris Rhein hat heute zum Bundesweiten Vorlesetag den Mädchen und Jungen der Städtischen Kindertagesstätte „Regenbogenland“ in Oberursel vorgelesen. Als Lektüre hatte er den Kindern das Buch „Die Olchis bekommen ein Haustier“ von Erhard Dietl mitgebracht.

Vorlesen weckt Neugier

Wissenschafts- und Kunstminister Boris Rhein: „Vorlesen stärkt das Sprachvermögen, weckt Neugier auf Geschriebenes und ist darüber hinaus wichtig für die emotionale Entwicklung. Mit kaum einer anderen Tätigkeit kann man Kinder so wirksam und umfassend fördern. Deswegen investiert die Landesregierung allein im Jahr 2017 rund 200.000 Euro in die Schreib- und Leseförderung für Kinder und Jugendliche: beispielsweise in die Hessische Leseförderung, literarische Schreibwettbewerbe, Autorenlesungen in Schulen und Schreibworkshops.“

Hessische Landesregierung engagiert sich zum 14. Mal

Rund um den offiziellen bundesweiten Vorlesetag am 17. November engagieren sich die Mitglieder der Hessischen Landesregierung zum 14. Mal in Folge mit eigenen Vorleseaktionen. Vom 15. bis zum 20. November 2017 lesen sie in ausgewählten Institutionen vor. Insgesamt können sich die Kinder in 19 Einrichtungen in ganz Hessen auf mitreißende Geschichten freuen. Der Bundesweite Vorlesetages ist eine Initiative der Stiftung Lesen, der Wochenzeitung „Die Zeit“ und der Deutsche Bahn Stiftung. Ziel ist, darauf aufmerksam zu machen, wie wichtig Vorlesen und Lesen für die Sprachkompetenz und damit für die gesamte Entwicklung von Kindern sind.

Sprach- und Leseförderung im Zentrum des hessischen Bildungs- und Erziehungsplans

„Kinder müssen früh auf das Abenteuer Lesen neugierig gemacht werden. Kinder, denen häufig vorgelesen wird, können sich besser konzentrieren und ausdrücken. Beobachtungsgabe und Gedächtnis werden geschult sowie Medienkompetenz vermittelt. Lesen macht Kinder stark. Es führt zur Selbständigkeit, verbessert das eigene Urteilsvermögen und begleitet junge Menschen auf dem Weg hin zum mündigen Bürger“, ergänzte Wissenschafts- und Kunstminister Boris Rhein.

Sprach- und Leseförderung sind zentrale Bestandteile im Bildungsauftrag der hessischen Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen. Sie stehen daher auch im Zentrum des hessischen Bildungs- und Erziehungsplans für Kinder von 0 bis 10 Jahren. Zudem schreibt das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst jährlich den mit 15.000 Euro dotierten Hessischen Leseförderpreis aus.

Kontakt für Pressevertreter

Pressesprecher: 
Herr Christoph Schlein
Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst
+49 611 32 32 30
+49 611 32 32 99
pressestelle@hmwk.hessen.de