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Kunst- und Kulturminister Boris Rhein

300.000 Euro für Sanierung der Burg Münzenberg

Kulturinvestitionsprogramm der Landesregierung ermöglicht Baumaßnahmen

Kunst- und Kulturminister Boris Rhein mit den Burgenfüchsen
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Auf der Burgruine Münzenberg erwarteten Kunst- und Kulturminister Boris die „Burgenfüchse“ in mittelalterlichen Gewändern und führten ihn in die Geschichte und die mittelalterlichen Lebensweisen ein.
© kunst.hessen.de

Wiesbaden/Münzenberg. Kunst- und Kulturminister Boris Rhein besuchte heute die Burg Münzenberg, eine der bedeutendsten stauferzeitlichen Burgen in Deutschland, die vom zehn Millionen Euro umfassenden Kulturinvestitionsprogramm der Landesregierung profitiert.

Kunst- und Kulturminister Boris Rhein: „300.000 Euro stellen wir für die Instandsetzung aus dem Etat unseres Kulturinvestitionsprogramms zur Verfügung. Die Maßnahmen dienen der Substanzsicherung sowie der Gewährleistung der Verkehrssicherheit. Ich konnte mich heute vor Ort davon überzeugen, dass unser Geld in dieser einzigartigen Anlage sehr gut angelegt ist.“

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Die Burg Münzenberg ist mit ihren zwei charakteristischen Rundtürmen eine aus großer Ferne sichtbare Landmarke, die die gesamte Wetterau beherrscht. Die Staufer errichteten die Burg im 12. Jahrhundert, weil sie die Wetterau zum Reichsterritorium ausgebaut hatten.

Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Burg so stark beschädigt, dass sie nur noch eine Ruine war und verfiel.

„Trotz des Verfalls konnte die Burg Münzenberg - und mit ihr die Stadt - ihre Authentizität bis heute ungewöhnlich gut bewahren. Das ist es, was neben ihrer Bedeutung, auch einen Großteil des besonderen Charmes der Burg ausmacht“, so Kunst- und Kulturminister Boris Rhein.

Wertvolle romanische Bausubstanz

Überall an den Gebäuden der Burg Münzenberg ist wertvolle romanische Bausubstanz erhalten geblieben. Durch die Lage auf dem Bergkegel ist das Mauerwerk der Burg jedoch in hohem Maße der Witterung ausgesetzt. Windschliff und Regen setzen dem Mauerwerk erheblich zu.

„Deshalb ist vorgesehen die Mauerkronen sowie weitere geschädigte Mauerwerksbereiche der Burg zu sichern. Dazu gehört auch, dass Experten die Werksteine restauratorisch behandeln. Zudem werden wir das Geländer des Wehrgangs umlaufend instand setzen und teilweise erneuern“, erläuterte Kunst- und Kulturminister Boris Rhein abschließend.

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