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Wissenschafts- und Kunstminister Boris Rhein

B3 goes international – China als Partner fest im Blick

Thema: 
Kunst und Kultur
20.07.2016Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

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Wissenschaftsminister Boris Rhein mit einer VR-Brille
Wo reale und virtuelle Welten verschmelzen: Wissenschaftsminister Boris Rhein probiert am ersten Tag seiner Sommerreise eine Virtual-Reality-Brille aus, die einem das Gefühl gibt, die Welt wie auf einem riesigen Bildschirm zu betrachten.
© wissenschaft.hessen.de

Wiesbaden. Wissenschafts- und Kunstminister Boris Rhein hat heute vor Journalisten erklärt, dass die B3 Biennale des bewegten Bildes aus Hessen in diesem Jahr starke Akzente in Peking setzt und damit ihre internationale Ausrichtung weiter fortsetzt.

Wissenschafts- und Kunstminister Boris Rhein: „Ziel der 2013 gestarteten Biennale ist es zum einen, eine breit angelegte interdisziplinäre und genreübergreifende Allianz für das bewegte Bild zu schaffen, zum andern der internationalen Kreativ- und Kulturwirtschaft eine übergreifende Plattform für Austausch und Geschäft zu bieten.“

Kooperation mit Design Week Beijing

Mit zeitgleich stattfindenden Ausstellungen, Screenings und Panels, die interdisziplinär und crossmedial angelegt sein werden, präsentieren die B3 und die Central Academy of Fine Arts CAFA ab 25. September 2016 parallel zur und in Kooperation mit der Design Week Beijing (ca. fünf Millionen erwartete Besucher) rund 100 chinesische und internationale Künstler, die zwischen den Medienwelten wandeln und neue Sichtweisen bieten. Geplant ist, in diesem Rahmen auch die Preisträger des B3 Awards BEN 2015 sowie ausgewählte, regionale, nationale und internationale Künstler, Projekte sowie Filmreihen zu präsentieren.

Banner zur Bildergalerie Sommerreise 2016

Im Gegenzug werden 15 ausgewählte Arbeiten der Ausstellungen „B3 + China 2016“ während der B3 2017 in Frankfurt gezeigt.

Reise nach Peking im September

Neuer Partner der B3 in China ist zusätzlich zur CAFA und zur Design Week Beijing die School of Design der Tongji Universität in Shanghai – das führende Designinstitut in China.

„Die Beschäftigung mit den chinesischen Bewegtbildbranchen und darüber hinaus mit der chinesischen Kunst hilft, Kultur und Gesellschaft besser zu verstehen – denn Kunst und Medien spiegeln auch die politischen und sozialen Umstände eines Landes,  die sich - wie in kaum einem anderen Land - so rasant ändern wie in China. Deshalb plane ich derzeit im September zur B3 nach Peking zu reisen, um mir vor Ort einen eigenen Eindruck zu verschaffen“, erklärte Wissenschafts- und Kunstminister Boris Rhein.

Video steht vor revolutionärer Veränderung

Vier Milliarden täglich generierte Videos-Views bei Facebook, 250 Millionen hochgeladene Videos bei WhatsApp pro Tag, zeigen: Das bewegte Bild ist eines der zentralen Elemente der Kultur unserer Zeit. Es bestimmt heute ganz unterschiedliche Bereiche wie Bildende Kunst, Social Media, Marketing, Werbung und erobert den öffentlichen Raum. Angesichts der rasanten technologischen Entwicklung steht das Bewegtbild vor weiteren revolutionären Veränderungen.

Wie einst Film, TV und Internet wird Virtual Reality (VR) die Art, wie wir Geschichten erzählen, radikal ändern. Dabei geht es nicht mehr nur um die Erweiterung der Realität, sondern um die Verschmelzung von realer und virtueller Welt.

„Die B3 Biennale des bewegten Bildes hat sich als Plattform für Kreativität, interkulturellen Austausch und kunstpolitischen Diskurs mit internationaler Strahlkraft etabliert. Im Kontext der großen nationalen und internationalen Veranstaltungen wie Film- und Medienfestivals, Kunstbiennalen, Technologiekongresse und -messen hat sie sich eine Sonderstellung erarbeitet, da sie sehr erfolgreich einen weitgefächerten branchen- und genreübergreifenden Dialog initiiert und befördert“, sagte Prof. Bernd Kracke, Präsident der Hochschule für Gestaltung und Künstlerischer Leiter der B3.

Zukunft des Geschichtenerzählens

Seit 2013 präsentieren und diskutieren auf der B3 Künstler, Filmemacher, Designer, Internetspezialisten, Gameentwickler und Wissenschaftler aus der ganzen Welt Projekte und Ideen für die Zukunft des Geschichtenerzählens im digitalen Zeitalter.

„Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst will als Träger der B3 mit dem Engagement in China sowohl den interkulturellen Austausch fördern, als auch die B3 als Leitmedium und Businessplattform für die hessische Kreativwirtschaft etablieren“, erklärte Wissenschafts- und Kunstminister Boris Rhein abschließend. 

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