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Wissenschafts- und Kunstminister Boris Rhein

Integration von Flüchtlingen ist eine Herausforderung für gesamte Gesellschaft

Minister unterstützt Integrationsprojekt des israelischen Generalkonsulats und der Janusz Korczak Akademie

Wissenschafts- und Kunstminister Boris Rhein mit Flüchtlingskindern beim Malen
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Wissenschafts- und Kunstminister Boris Rhein besuchte auf seiner Sommerreise 2016 die Flüchtlingsunterkunft der Diakonie Frankfurt auf dem alten Flugplatz in Frankfurt Bonames.
© wissenschaft.hessen.de

Wiesbaden. Wissenschafts- und Kunstminister Boris Rhein hat heute auf Einladung des Generalkonsuls des Staates Israel, Dr. Dan Shaham, die Flüchtlingsunterkunft der Diakonie Frankfurt auf dem alten Flugplatz in Frankfurt Bonames besucht. Hier hat das israelische Generalkonsulat gemeinsam mit der Europäischen Janusz Korczak Akademie einen Aktionstag für Flüchtlingskinder veranstaltet. Zudem haben die Veranstalter ein Spielzimmer für die Flüchtlingskinder eingerichtet und der Diakonie Frankfurt übergeben. Mit ihren Aktivitäten leisten die Verantwortlichen einen wichtigen Beitrag zur Integration von Flüchtlingen.

Beitrag zur Integration in Hessen

Wissenschafts- und Kunstminister Boris Rhein: „Die Integration der Menschen, die vor Krieg und Verfolgung zu uns geflüchtet sind, ist eine große Herausforderung, der wir uns stellen müssen. Das gilt nicht nur für die Politik, sondern für die gesamte Gesellschaft. Deshalb bin ich der Janusz Korczak Akademie und dem israelischen Generalkonsulat sehr dankbar, dass sie mit der Einrichtung des Spielzimmers für geflüchtete Kinder Verantwortung übernehmen und einen aktiven Beitrag zur Integration hier bei uns in Hessen leisten.“

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Dr. Dan Shaham, Generalkonsul des Staates Israel ergänzt: „Der Staat Israel und das Generalkonsulat in München sehen bei der Aufgabe der Integration vor allem Raum für Unterstützung und Kooperation. Israel selbst hat zahlreiche Einwanderungswellen erlebt und wichtige Erfahrungen sammeln können. Die Zukunft für die deutsch-israelischen Beziehungen sehe ich darin, sich gemeinsam für Dritte einzusetzen. Daher ist die Kooperation mit dem Diakonischen Werk Frankfurt und der Janusz Korczak Akademie besonders wichtig. Wir hoffen, den Kindern einen Ort des Friedens und der Freundschaft geben zu können, jetzt und für die Zukunft.“

Gegen Hass und Antisemitismus

Die Flüchtlingskinder machten heute zum ersten Mal Bekanntschaft mit der Zeichentrickserie „Vipo – der fliegende Hund“. Vipo hat seine Heimat verlassen, um in spannenden Abenteuern die Welt zu entdecken. Dabei lernt er viele verschiedene Orte und Kulturen kennen. Dies ist nur ein Beispiel, mit der die Veranstalter den Flüchtlingskindern spielerisch gelebte Vielfalt in der Praxis nahe bringen wollen. Ziel ist es, Hass, Antisemitismus und Ausgrenzung von Anfang an aktiv entgegenzutreten.

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