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Wissenschaftsminister Boris Rhein

Land Hessen fördert „Digitales Universitätsklinikum Frankfurt“ bis 2022 mit 21,3 Millionen Euro

Thema: 
Wissenschaft
07.01.2019Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Digitalisierungsprojekt soll Krankenversorgung, Forschung und Lehre stärken

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Hände am Laptop, umringt von Arztuntensilien
Die Attraktivität des Medizinstudiums für angehende Studentinnen und Studenten ist ungebrochen.
© Pixabay/Free-Photos

Wiesbaden/Frankfurt. Wissenschaftsminister Boris Rhein hat heute bekannt gegeben, dass das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst das Projekt „Digitales Universitätsklinikum Frankfurt“ bis 2022 mit insgesamt 21,3 Millionen Euro unterstützen wird. Das übergeordnete Projektziel ist, Krankenversorgung sowie Forschung und Lehre durch IT-Systeme am Standort Frankfurt zu stärken.

Digitalisierung gewinnt an Bedeutung

Wissenschaftsminister Boris Rhein: „Die Digitalisierung von Daten und Informationen sowie deren Verarbeitung wird in vielen Bereichen des Krankenhauses weiter zunehmen und hierfür braucht es eine geeignete Strategie. Mit der Förderung des Landes Hessen in Höhe von 21,3 Millionen Euro über fünf Jahre hinweg schaffen wir die entsprechenden Voraussetzungen und Rahmenbedingungen, damit die Digitalisierung am Universitätsklinikum Frankfurt gelingen kann.“

14 Teilprojekte

Das Projekt „Digitales Universitätsklinikum Frankfurt“ setzt sich aus 14 Teilprojekten zusammen, die sich ergänzen und aufeinander aufbauen. Mithilfe der Maßnahmen sollen der Patient und seine Daten stärker in die Krankenversorgung integriert werden. Hierzu wird zunächst die vorhandene Informationsinfrastruktur ausgebaut, sodass darauf aufbauend weitere IT-gestützte Prozesse sicher und flexibel gestaltet werden können. Das Datenintegrationszentrum ist hierfür die Schnittstelle, in der Daten in eine strukturierte und damit auswertbare Form transferiert werden. Dadurch sollen sie sowohl für Forschung und Lehre als auch unmittelbar in der Krankenversorgung, zum Beispiel für individualisierte Therapiekonzepte, zur Verfügung stehen.

Verbesserte Versorgung

„Als Nutzen der Digitalisierung im Gesundheitswesen können wir ganz klar die Verbesserung der Versorgung ausmachen. Dies gilt vor allem für die Individualisierung der Krankenversorgung und die Erhöhung der qualitativen Kontaktzeit des Patienten mit dem behandelnden Personal. Mithilfe digitaler Lösungen möchten wir die Behandlungsqualität und Patientensicherheit steigern und eine Verbesserung für Forschung und Lehre durch Datenintegration und verstärkte Einbindung in die Netzwerkinfrastruktur erzielen“, sagte Wissenschaftsminister Boris Rhein abschließend.

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Pressesprecher: 
Herr Volker Schmidt
Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst
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