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Aktuelle Förderentscheidungen innerhalb des LOEWE-Programms

„LOEWE-Programm stärkt die Attraktivität und Wettbewerbs-fähigkeit der hessischen Hochschulen und Forschungs-einrichtungen“

Im Rahmen der hessischen Forschungsinitiative „ LOEWE – Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz“ sind weitere Entscheidungen gefallen: Die LOEWE-Verwaltungskommission hat heute unter Vorsitz von Staatssekretär Ingmar Jung und in Anwesenheit des Vorsitzenden des LOEWE-Programmbeirats, Prof. Dr. Karl Max Einhäupl, über Weiterfinanzierungen sowie Auslauffinanzierungen von laufenden Projekten der 3. Förderstaffel entschieden Außerdem hat die LOEWE-Verwaltungskommission die Ausschreibung für die 8. Förderstaffel beschlossen.

Ein LOEWE-Zentrum und sieben LOEWE-Schwerpunkte der 3. Förderstaffel, die sich seit Anfang 2011 in der LOEWE-Förderung befinden, wurden im Zeitraum Mitte August bis Mitte September 2013 durch externe Gutachter evaluiert. Auf Basis der Evaluierungsergebnisse und der Förderempfehlungen des LOEWE-Programmbeirats fällte die LOEWE-Verwaltungskommission ihre Förderentscheidungen. 

Hiervon profitiert das LOEWE-Zentrum „Zell- und Gentherapie“ (Federführung: Goethe-Universität Frankfurt am Main), das weitere drei Jahre bis Ende 2016 (2. Förderperiode) mit LOEWE-Mitteln finanziert wird. Außerdem entschied die LOEWE-Verwaltungskommission, dass der bisherige LOEWE-Schwerpunkt „Insektenbiotechnologie“ im Zeitraum 2014 – 2016 als LOEWE-Zentrum gefördert wird (1. Förderperiode). Mit dem Zentrumsprojekt „Insektenbiotechnologie“ ist ein Bauvorhaben in Gießen verbunden, das zusätzlich gefördert werden soll. Die Kosten der Baumaßnahme in Höhe von 30 Millionen Euro werden zur Hälfte aus LOEWE-Mitteln finanziert; die andere Hälfte soll durch die Fraunhofer-Gesellschaft getragen werden. Außerdem entschied die LOEWE-Verwaltungskommission, dass sechs laufende LOEWE-Schwerpunkte jeweils eine Auslauffinanzierung bis Ende 2014  erhalten werden. 

Diese zwei Zentren und sechs Schwerpunkte, an denen sich Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen in ganz Hessen beteiligen, werden vom Land ab 1. Januar 2014 mit Projektmitteln im Umfang von insgesamt rund 41 Millionen Euro unterstützt. Seit 2008 wurden insgesamt 40 LOEWE-Projekte (9 Zentren und 31 Schwerpunkte) sowie 152 KMU-Verbundprojekte zur Förderung ausgewählt.

Der Vorsitzende der Verwaltungskommission und Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Ingmar Jung, dankte den Mitgliedern des Programmbeirats und den außerhessischen Gutachtern für ihr großes Engagement beim Evaluierungsverfahren und hob hervor, dass Hessen den mit dem LOEWE-Programm eingeschlagenen Weg zur gezielten Förderung von exzellenten Projekten in Forschung und Entwicklung konsequent weiter gehe: „Die Landesregierung hat in der laufenden Legislaturperiode insgesamt 410 Millionen Euro für das LOEWE-Programm zur Verfügung gestellt. Durch diese umfangreichen Investitionen ist es mit LOEWE gelungen, die hessische Wissenschaftslandschaft nachhaltig zu festigen, erkennbare Profile zu bilden, die Wettbewerbsfähigkeit der Wissenschaftseinrichtungen zu stärken und den Transfer von Forschungsergebnissen in hessische Unternehmen zu intensivieren. Aufgrund dieser Entwicklung und der positiven Stellungnahme des Wissenschaftsrats zum LOEWE-Programm steht das Land Hessen auch weiterhin uneingeschränkt zu dem Erfolgsprojekt LOEWE.“

„Das LOEWE-Programm ist sowohl auf Grund seines großen Volumens von 90 Millionen Euro im Jahr, als auch durch seine Kontinuität vorbildlich innerhalb des deutschen Wissenschaftssystems und hat Hessen als Wissenschaftsland noch sichtbarer gemacht. Es ist in hohem Maße anzuerkennen, dass die Hessische Landesregierung die Mittel auch unter schwierigen Haushaltsbedingungen mit großer Verlässlichkeit zur Verfügung stellt“, sagte der Vorsitzende des LOEWE-Programmbeirats, Prof. Dr. Karl Max Einhäupl. „Die hessischen Hochschulen sind damit für internationale Spitzenwissenschaftler noch attraktiver geworden. Sie agieren damit auf Augenhöhe im Wettbewerb von Hochschulen und Forschungseinrichtungen auf nationaler und internationaler Ebene.“

Ausschreibung / Terminplanung der 8. Förderstaffel

Die LOEWE-Verwaltungskommission hat in Abstimmung mit dem LOEWE-Programbeirat bei ihrer Sitzung am 28. November 2013 beschlossen, dass im Rahmen des Forschungsförderungsprogramms LOEWE zum 1. Dezember 2013 eine 8. Förderstaffel in der Förderlinie 2 (LOEWE-Schwerpunkte) ausgeschrieben wird. Hierbei sind folgende Hinweise zu berücksichtigen:

  • Die Ausschreibung der 8. Förderstaffel erfolgt themenoffen; alle Fachdisziplinen sind antragsberechtigt.
  • Antragsberechtigt sind alle hessischen Hochschulen (inklusive der staatlich anerkannten Hochschulen in nicht-staatlicher Trägerschaft), in Hessen ansässige und vom Land Hessen institutionell geförderte außeruniversitäre Forschungs-einrichtungen sowie überregional finanzierte und gemeinnützige außeruniversitäre Forschungseinrichtungen mit Sitz in Hessen. Bei Gemeinschaftsanträgen im Bereich der Förderlinie 2 (LOEWE-Schwerpunkte) liegt die Federführung in der Regel bei einer Hochschule.
  • Ausschlaggebend bei der Bewertung beantragter Projekte sind die Relevanz und der Innovationsgrad des Antragsthemas, die Qualität der Forschung, die fachlich insbesondere durch Drittmitteleinwerbung und Publikationen nachgewiesene Kompetenz der beteiligten Wissenschaftler/innen sowie die Aussichten der Projekte für nachhaltige Strukturentwicklungen in der hessischen Forschungslandschaft.
  • Pro Hochschule können höchstens drei Schwerpunktanträge eingereicht werden. Das jährliche Fördervolumen je Schwerpunkt beläuft sich auf 0,5 bis 1,5 Mio. Euro.
  • Im Übrigen gelten die vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst veröffentlichten LOEWE-Ausschreibungsbedingungen und Hinweise zur Antragstellung (Nähere Informationen: www.loewe.hessen.de).

Terminplan der 8. Förderstaffel (LOEWE- Schwerpunkte):

1. Dezember2013 Ausschreibung 8. Förderstaffel (LOEWE-Schwerpunkte)
15. April 2014 Einreichung der Antragsskizzen in der LOEWE-Geschäftsstelle
Juni 2014 

LOEWE-Gremien: Aufforderung zur Vollantragstellung

1. Dezember 2014 Einreichung der Vollanträge in der LOEWE-Geschäftsstelle
1. Quartal 2015   Vor-Ort-Begutachtungen durch externe Gutachter
November 2015  Förderempfehlungen des LOEWE-Programmbeirates
November 2015 Förderentscheidung der LOEWE-Verwaltungskommission
1. Juli 2016 Förderbeginn 8. Förderstaffel

 

LOEWE-Projektübersicht - 3. Förderstaffel

LOEWE-Zentren (1./2. Förderperiode)

Zell- und Gentherapie
Goethe-Universität Frankfurt am Main (Federführung), Georg-Speyer Haus, Frankfurt, Paul-Ehrlich-Institut, Langen, Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung, Bad Nauheim
Landesförderung 2014 - 2016: rund 18,5 Mio. Euro (2. Förderperiode)

Das LOEWE-Zentrum hat es sich zur Aufgabe gemacht, Verfahren der Gen- und Zelltherapie weiterzuentwickeln, und dadurch effizienter, spezifischer und sicherer zu machen. Bei der Zelltherapie werden menschliche Zellen in bestimmte erkrankte Gewebe transplantiert oder injiziert. Dadurch soll das regenerative Potenzial der geschädigten Organe aktiviert und deren Funktion so gut wie möglich wiederhergestellt werden. Die Gentherapie ersetzt dagegen einzelne krankheitsauslösende Erbgutabschnitte durch eine gesunde Version. Es ist die Kombination beider Therapieprinzipien, die künftig auf eine verbesserte Behandlung bisher nicht erfolgreich therapierbarer Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Krankheiten des Blutes und der Blut bildenden Organe hoffen lässt.

Insektenbiotechnologie
Justus-Liebig-Universität Gießen (Federführung), Technische Hochschule Mittelhessen, Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Ökologie IME, Aachen
Landesförderung 2014 - 2016: rund 17,7 Mio. Euro (1. Förderperiode) sowie 15 Mio. Euro für eine Baumaßnahme in Gießen.

Im Hinblick auf die Biodiversität sind die Insekten mit über einer Million beschriebener Arten die erfolgreichsten Organismen. Die Entwicklung dieser Artenvielfalt ging mit dem Erwerb eines riesigen Arsenals an Molekülen einher, mit denen Insekten ihre Ernährung sichern oder sich gegen Krankheiten und Parasiten verteidigen können. Unter dem Begriff Insektenbiotechnologie oder Gelbe Biotechnologie versteht man die Anwendung biotechnologischer Methoden für die Nutzung von Insekten bzw. ihrer Organe, Zellen, Moleküle oder die mit ihnen assoziierten Mikroorganismen als Produkte oder Dienstleistungen. Die Erschließung von Insekten als Ressource für neue Moleküle zur Anwendung in der Medizin, im Pflanzenschutz oder in der industriellen Biotechnologie ist eine Kernaufgabe in der Insektenbiotechnologie. Aufgrund des enormen wirtschaftlichen und innovativen Potenzials soll diese Spitzentechnologie in Zusammenarbeit mit der Fraunhofer-Gesellschaft erstmalig in Deutschland entwickelt werden.
 

LOEWE-Schwerpunkte (Auslauffinanzierungen)

NeFF – Neuronale Koordination Forschungsschwerpunkt Frankfurt
Goethe-Universität Frankfurt am Main (Federführung), Ernst Strüngmann Institut gGmbH, Frankfurt, Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS), Frankfurt, Max-Planck-Institut für Hirnforschung, Frankfurt, Technische Universität Darmstadt
Landesförderung 2014: 624.498 Euro

Neuronale Koordination im Sinne dieses LOEWE Schwerpunktes ist das räumlich-zeitliche Zusammenwirken von Nervenzellgruppen im Gehirn. Erst dieses Zusammenwirken macht höhere Hirnleistungen, wie etwa Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Gedächtnis, sensomotorische Integration, Handlungsplanung, Sprache, Emotion und Bewusstsein, möglich. Ein besseres Verständnis neuronaler Koordination - und deren Versagen in psychiatrischen und neurologischen Erkrankungen - ist das wissenschaftliche Hauptziel von NeFF. Es sind langfristig Fortschritte in der medizinischen Behandlung von Krankheiten wie Alzheimer-Demenz und Autismus zu erwarten.

Digital Humanities – Integrierte Aufbereitung und Auswertung textbasierter Corpora
Goethe-Universität Frankfurt am Main (Federführung), Technische Universität Darmstadt, Freies Deutsches Hochstift / Frankfurter Goethe-Museum, Frankfurt
Landesförderung 2014: 886.320 Euro

In den Geisteswissenschaften gewinnt die immer öfter auch quantifizierende Arbeit an großen, kontrolliert erstellten Text- und Bildcorpora zunehmend an Bedeutung. Zur Umsetzung dieses empirischen Forschungsansatzes bedarf es einer engen Kooperation von Geistes- und Kulturwissenschaft und der Informatik. In dem interdis-ziplinären Verbundprojekt werden Methoden und Werkzeuge entwickelt, um die großen Datenmengen, die inzwischen als digitale Texte, Bilder, Filme, Tonaufzeichnungen und Kataloge vorliegen, wissenschaftlich auszuwerten und zu vernetzen.

Dynamo PLV - Dynamische und nahtlose Integration von Produktion, Logistik und Verkehr
Technische Universität Darmstadt (Federführung), EBS Universität für Wirtschaft und Recht, Wiesbaden
Landesförderung 2014: 873.600 Euro

Integrierte Wertschöpfungsnetzwerke bestimmen zukünftig die Wettbewerbsfähigkeit von Industriestandorten, so dass eine übergreifende Optimierung der Teilsysteme Produktion, Logistik und Verkehr unter Berücksichtigung globaler Trends (wie z.B. Globalisierung, steigende Volatilität oder Urbanisierung) erforderlich ist. Die nahtlose Betrachtung der Teildisziplinen ist daher notwendig, um die Entscheidungsbasis für ein integriertes Gesamtoptimum zu schaffen. Mit Hilfe des LOEWE-Schwerpunkts werdn für Wirtschaft und Politik Methoden und Instrumente bereitgestellt, die einen Entscheidungsprozess zur nahtlosen Gestaltung der Güter- und Informationsflüsse in Produktion, Logistik und Verkehr ermöglichen.

SOFT CONTROL – Mit Polymeren an Grenzflächen Funktionen effizient schalten
Technische Universität Darmstadt (Federführung), Fraunhofer Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF / Forschungsbereich Kunststoffe, Darmstadt, Hochschule Darmstadt
Landesförderung 2014: 744.640 Euro

Die zentrale Fragestellung ist, welche durch externe Reize induzierbaren Strukturänderungen bei welchen Polymeren hinreichend homogene, schnelle und effiziente Schaltvorgänge ermöglichen. Die Forschungsarbeiten des LOEWE-Schwerpunkts konzentrieren sich auf Grundlagenforschung zu dünnen Polymer- und Polymerhybrid-Schichten an Grenzflächen, die sich mittels äußerer Reize („Stimuli“ wie zum Beispiel Licht, Chemikalien, magnetische oder elektrische Felder) in ihrer Struktur (Konformation, Morphologie, Topologie, Chemie) reversibel schalten lassen und es dadurch erlauben, geeignet angekoppelte Folgeprozesse (z.B. Katalyse, Transportprozesse, Grenzflächen- und Bioaktivität) effizient zu modulieren. Die in Soft Control vorgesehenen Synthesen schaltbarer Polymersysteme werden von umfassender Analytik, Modellierung und Simulationen begleitet. Nur so sind ein fundiertes Verständnis und Vorhersagbarkeit zu erreichen. Versteht man es, derartige Polymerfilme auf äußere Reize dynamisch und reversibel reaktionsfähig zu gestalten, so erschließt sich eine Vielzahl hoch praxisrelevanter Anwendungsoptionen.

Cocoon – Kooperative Sensorkommunikation
Technische Universität Darmstadt (Federführung), Universität Kassel
Landesförderung 2014: 993.306 Euro

Smartphones machen es ihren Besitzern dank zahlreicher Sensoren heute schon einfacher, bestimmte Lebensbereiche zu organisieren. Darmstädter Forschern schwebt eine ganze Smart City vor, in der alle sensorbestückten Geräte in einer Stadt intelligent miteinander verknüpft sind. An der Verwirklichung dieser Vision arbeiten Informatiker, Elektro- und Informationstechniker sowie Mathematiker der TU Darmstadt und der Universität Kassel gemeinsam im Projekt „Cocoon“. Grundlage einer Smart City ist ein (Kommunikations-)Netz aus Sensoren, die Daten oder Signale aufnehmen, auswerten und weitersenden. Diese Form vernetzter Kommunikation funktioniert drahtlos über Funk und schafft durch die Auswertung der anfallenden Daten einen Mehrwert für alle Teilnehmer: In dem bereits käuflichen Steuerungssystem Smart Home zum Beispiel sind alle technischen Geräte vernetzt und werden automatisch dem jeweiligen Bedarf entsprechend hoch- oder herunterreguliert. Das Energiesparpotenzial soll bei bis zu 15 Prozent liegen. Die Forschung des LOEWE-Schwerpunkts ist insbesondere für die Anwendungsfelder Verkehr, Gesundheit, Sicherheit und Energieeinsparung gesellschaftspolitisch und ökonomisch bedeutend.

MIBIE – Männliche Infertilität bei Infektion & Entzündung
Justus-Liebig-Universität Gießen (Federführung), Philipps-Universität Marburg, Technische Hochschule Mittelhessen
Landesförderung 2014: 617.760 Euro

Pro Jahr ist ca. eins von sechs Paaren von ungewollter Kinderlosigkeit betroffen. Ungewollte Kinderlosigkeit ist ein drängendes Problem der deutschen Gesellschaft und einer der Gründe für die vorhergesagte Abnahme der deutschen Bevölkerung um ca. 10 bis 20 Mio. bis zum Jahr 2050. Infektionen und Entzündungen des männlichen Reproduktionstraktes machen hierbei etwa 20% der Fertilitätsstörungen aus. Übergeordnetes Ziel dieses translational ausgerichteten Schwerpunktes ist es, Grundlagenforschung mit krankheitsorientierter Forschung zur Erarbeitung verbesserter diagnostischer und therapeutischer Konzepte bei männlicher Infertilität zu verbinden. Es sollen sowohl neue Diagnosemethoden, als auch neue Behandlungsmethoden entwickelt werden. Nach Ablauf des Förderzeitraums soll die Basis für ein national und international führendes translationales Forschungszentrum auf dem Gebiet der entzündlichen Erkrankungen des männlichen Reproduktionstraktes geschaffen worden sein.

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