Staatsministerin Kühne-Hörmann zur Evaluation des Forschungsförderungsprogramms:

„Rückenwind für LOEWE vom Wissenschaftsrat“

Als klare Bestätigung für den forschungspolitischen Kurs der Landesregierung hat Staatsministerin Eva Kühne-Hörmann die Evaluation des LOEWE-Programms durch den Wissenschaftsrat gewertet. Gleichzeitig dankte sie dem Expertengremium, das die Bundesregierung und die Regierungen der Länder in Fragen der inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Wissenschaft, der Forschung und des Hochschulbereichs berät, für dessen Arbeit. Die Vorschläge des Wissenschaftsrats zur Weiterentwicklung des Programms sollten in den Gremien beraten werden.

Der Wissenschaftsrat hat in seinem Gutachten eine Bewertung des Gesamtkonzepts LOEWE vorgenommen und festgestellt, dass das Programm im Hinblick auf Wissenschaft und Wirtschaft in Hessen ein sinnvolles Instrument zur Förderung von Profilbildung, Schwerpunktsetzungen und Vernetzungen sowie zur Förderung von Transferprozessen darstellt. Die LOEWE-Förderung habe bereits zu einer substantiellen Aufwertung vorhandener Stärken geführt und, den Zielen des Programms entsprechend, zur Profilbildung von einzelnen Standorten beigetragen. Das Gremium empfiehlt, das LOEWE-Programm über 2013 hinaus im bisherigen Umfang fortzusetzen. Dabei sollten die drei LOEWE-Förderlinien (Zentren, Schwerpunkte, Verbundvorhaben mit kleinen und mittleren Unternehmen) beibehalten werden.

Die Ministerin hob hervor, dass die Landesregierung gezielte Investitionen in Ausbildung, Forschung und Entwicklung für außerordentlich wichtig für die weitere Entwicklung des Landes Hessen erachte. Mit LOEWE sei 2008 ein Forschungsförderprogramm aufgelegt worden, das aufgrund seiner wettbewerblichen Konzeption und seines Finanzierungsvolumens von 410 Millionen Euro in der laufenden Legislaturperiode deutschlandweit im Ländervergleich einzigartig ist. Gerade hätten die LOEWE-Gremien die Förderentscheidungen in der sechsten, im Januar 2014 beginnenden Staffel gefällt und die Vorauswahl für die siebte Staffel ab 2015 getroffen. „Die Landesregierung geht diesen Weg der Forschungs- und damit der Zukunftsförderung konsequent weiter. Das Gutachten des Wissenschaftsrats ist dafür Rückenwind“, sagte Kühne-Hörmann.

Sie verwies außerdem darauf, dass der Wissenschaftsetat des Landes insgesamt in den vergangenen Jahren kontinuierlich auf die Rekordsumme von heute 2,05 Milliarden Euro gesteigert worden sei.

Seit dem Programmstart arbeiten im Rahmen des Forschungsförderungsprogramms neun LOEWE-Zentren (Förderlinie 1), 25 LOEWE -Schwerpunkte (Förderlinie 2) und rund 130 KMU-Verbundprojekte (Förderlinie 3) mit zusammen mehr als 1.600 Wissenschaftlern. Das Themenspektrum reicht dabei von der Medizinforschung über innovative, anwendungsbezogene Technologien und naturwissenschaftliche Grundlagenforschung bis zu kulturellen und gesellschaftlichen Fragestellungen. Gearbeitet wird dabei oft über die Grenzen von Fachdisziplinen und einzelnen Institutionen hinweg.

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