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Kunst- und Kulturminister Boris Rhein

Schloss Wilhelmsthal profitiert vom Kulturinvestitionsprogramm

Kunst- und Kulturminister Boris Rhein schaut sich eine Putte auf Schloss Wilhemsthal an
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Auf seiner Reise zu kulturellen Schätzen in Nord- und Mittelhessen machte Kunst- und Kulturminister Boris Rhein auch auf Schloss Wilhelmsthal Halt. Zu den Höhepunkten des Parks gehört die von Putten geschmückte Grotte.
© kunst.hessen.de

Wiesbaden/Calden. Kunst- und Kulturminister Boris Rhein besuchte heute das im 18. Jahrhundert erbaute Schloss Wilhelmsthal mit seiner einzigartigen Parkanlage. Die gesamte Anlage gilt als eine der bedeutendsten Baudenkmäler des Rokoko in Deutschland. In Kürze starten dort erste Restaurierungs- und Baumaßnahmen, die die Landesregierung mit dem neu aufgelegten Kulturinvestitionsprogramm finanziert. 

Kunst- und Kulturminister Boris Rhein: „Schloss Wilhelmsthal profitiert von unserem Kulturinvestitionsprogramm, für das das Kunstministerium bis zum Jahr 2019 insgesamt zehn Millionen Euro zur Verfügung stellt. Ich konnte mich heute vor Ort davon überzeugen, dass unser Geld in dieser einzigartigen Anlage sehr gut angelegt ist. Ich freue mich sehr, dass wir mit Hilfe unseres finanziellen Engagements dem bedeutenden Rokokoschloss mit seiner Parkanlage neuen Glanz verleihen können.“ 

Barrierefreier Shop und Planungen für Wachthäuser

Geplant ist, die beiden sanierungsbedürftigen Wachthäuser am Eingang der Schlossanlage zum Besucherzentrum umzubauen, um die Gebäude so wieder ihrer ursprünglichen Bestimmung als Empfangsgebäude zuzuführen. Neben einem barrierefreien Museumsshop und einer serviceorientierten Besucherinformation ist auch die Modernisierung der Toilettenanlagen geplant. 

„Nach Instandsetzung und Umgestaltung erleben die Besucher von heute das Schloss so, wie die Besucher damals vor 250 Jahren. Auch sie wurden zunächst in den Wachthäusern in Empfang genommen. Ich freue mich sehr, dass das neue Konzept die ursprüngliche Nutzung der Häuser wieder aufgreift und so Geschichte erlebbar macht“, erklärte Kunst- und Kulturminister Boris Rhein.

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Ein Schwerpunkt der Arbeiten an den beiden Wachthäusern sind die Sicherung und die Instandsetzung der Dachkonstruktionen sowie der historischen Putz- und Fassungsschichten. Hierzu laufen im Moment die die vorbereitenden Planungen. Baubeginn ist derzeit für Ende 2016/Anfang 2017 vorgesehen.

Restaurierung der Skulpturen

Weiterhin fließen Gelder aus dem Kulturinvestitionsprogramm der Landesregierung in die Parkanlage des Schlosses. Die Bauarbeiten an der künstlich angelegten Grotte sowie des Grottenkanals beginnen in Kürze. Ursprünglich war die Grotte mit prächtig vergoldeten Skulpturen geschmückt. Diese aus Blei gegossenen Putten weisen mittlerweile schwere Schäden auf. Durch Vandalismus und starke Witterungsschwankungen entstanden an den Figuren Verformungen und Beschädigungen. Seit 2009 sind sie deshalb demontiert und eingelagert. 

Die Experten des Kunstministeriums haben ein Restaurierungskonzept entwickelt, das beispielsweise eine stabilere Innenkonstruktion und eine Neuvergoldung beinhaltet.

„Das Kulturinvestitionsprogramm dient der Erhaltung des historischen Erbes in Hessen. Ich freue mich sehr, dass wir auch die finanziellen Mittel bereitstellen können, um diese wunderbare Parkanlage zu Restaurieren und bin auf die Ergebnisse der Arbeiten sehr gespannt“, erläuterte Kunst- und Kulturminister Boris Rhein abschließend.

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