Startseite Presse Pressemitteilungen Pressearchiv Stipendienprogramm für hochqualifizierte Flüchtlinge startet
Wissenschaftsminister Boris Rhein

Stipendienprogramm für hochqualifizierte Flüchtlinge startet

„HessenFonds“ fördert Studierende, Promovierende und Wissenschaftler

fotolia_91323006_s.jpg

Studierende im Hörsaal
© Sergey Nivens /Fotolia.com

Wiesbaden. Wissenschaftsminister Boris Rhein hat heute mitgeteilt, dass exzellente ausländische Studierende, Promovierende sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom neuen Stipendienprogramm  „HessenFonds“  des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst (HMWK) profitieren können.

Ein Jahr lang 300 Euro monatlich

Wissenschaftsminister Boris Rhein: „Mit dem Start unseres neuen Stipendienprogramms „HessenFonds“ unterstützt die Landesregierung ab sofort hochqualifizierte Flüchtlinge, die ihr Heimatland verlassen mussten und inzwischen wieder einen Platz an unseren Hochschulen gefunden haben.“ 

Die hessischen Hochschulen können förderfähige Akademikerinnen und Akademiker direkt auswählen und für ein Stipendium nominieren. Studierende erhalten – vergleichbar der Begabtenförderung - für den Zeitraum von einem Jahr einen Betrag von 300 € monatlich. Promovierende fördert das HMWK mit dem Begabtenfördersatz in Höhe von 1.150 € monatlich. Exil-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern können einen Betrag von bis zu 2.000 € monatlich für eine Übergangszeit von sechs Monaten erhalten. Damit ermöglicht die Landesregierung den Flüchtlingen in direktem Kontakt mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an den hessischen Hochschulen, ihre bisherigen Studien und Forschungsarbeiten fortzusetzen.

Pressemitteilungen zur hessischen Hochschulpolitik

„Unser Ziel ist es, exzellente Studierende sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an unseren Hochschulen zu unterstützen, um so weitere qualifizierte Fachkräfte für Hessen zu gewinnen. Auch zum Wiederaufbau ihrer zerstörten Herkunftsstaaten und größtenteils auch zerstörten Hochschulen können die von uns geförderten Stipendiaten später einen wichtigen Beitrag leisten“, so Wissenschaftsminister Boris Rhein.

Hilfe in Zeiten der Not

Da der Gedanke der Exzellenz im Zentrum dieser Maßnahme steht, richtet sie sich bewusst nicht ausschließlich an die Personen, die in den letzten Monaten nach Hessen gekommen sind, sondern spricht auch all jene Studierende und Promovierende mit Fluchthintergrund an, die innerhalb der vergangenen drei Jahre nach Hessen gekommen sind.

„Hochschulen sind Wertegemeinschaften und in Zeiten der Not ist es für uns selbstverständlich zu helfen“, erklärte Wissenschaftsminister Boris Rhein abschließend.

Kontakt für Pressevertreter

Pressesprecher: 
Herr Christoph Schlein
Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst
+49 611 32 32 30
+49 611 32 32 99
pressestelle@hmwk.hessen.de
Schließen