Bewerbungsfrist: 15. September 2021

Referent/in (m/w/d) im Referat V 3

Im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt in der Abteilung „Internationales“/ Referat V 3 „Ausländische Qualifikationen“ die Stelle einer Referentin/eines Referenten (m/w/d) zu besetzen.

Das Referat V 3 ist zuständig für die Anerkennung von ausländischen Qualifikationen, die Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen und den Hochschulzugang mit ausländischen Bildungsnachweisen. Beide Themenbereiche gewinnen durch die zunehmende Mobilität und Internationalisierung sowie bei der Gewinnung von ausländischen Fachkräften zunehmend an Dynamik.

Die Ausschreibung richtet sich an Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen sowie an Beamtinnen und Beamte des höheren Dienstes bis Besoldungsgruppe A 13 HBesG oder vergleichbare Tarifbeschäftigte.

Tätigkeitsschwerpunkte der ausgeschriebenen Stelle sind insbesondere die Bearbeitung von Grundsatzangelegenheiten im Bereich des Hochschulzugangs mit ausländischen Bildungsnachweisen und der Anerkennung ausländischer Qualifikationen, die Mitwirkung bei der konzeptionellen Weiterentwicklung einschließlich der gesetzgeberischen Initiativen. Hierzu gehören insbesondere:

  • Grundsatzfragen im Bereich der Anerkennung ausländischer Qualifikationen für den Hochschulzugang,
  • Vorbereitung und Begleitung von Novellierungsverfahren der im Zuständigkeitsbereich des Referats liegenden Vorschriften,
  • konzeptionelle Mitwirkung bei der Weiterentwicklung des Hochschulzugangs mit ausländischen Bildungsnachweisen,
  • Grundsatzangelegenheiten der Führung ausländischer Hochschulgrade,
  • Vorbereitung, Begleitung und Nachbereitung von Gremiensitzungen,
  • Verfassen von Vorlagen, Stellungnahmen und Redeentwürfen,
  • Terminvorbereitung und Bearbeitung von Anfragen zum Themenbereich des Referats,
  • fachliche Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit des Ministeriums.

Eine Änderung der Geschäftsverteilung bleibt vorbehalten.

Fachliches Anforderungsprofil:

  • abgeschlossenes Hochschulstudium (mindestens Masterabschluss oder vergleichbare Qualifikation) oder juristische Staatsexamina,
  • Kenntnisse und Erfahrungen in der Wissenschaftsverwaltung, im Öffentlichen Recht, insbesondere im Verwaltungsrecht sind von Vorteil,
  • wünschenswert sind Kenntnisse zu den aktuellen Fragestellungen und Diskussionsthemen im Bereich der Anerkennung ausländischer Qualifikationen besonders zum Hochschulzugang mit ausländischen Bildungsnachweisen und der in diesem Bereich tätigen Akteure,
  • Kenntnisse der Behördenstruktur, der verschiedenen Ebenen des Regierungshandelns sowie der haushaltsrechtlichen Zusammenhänge sind vorteilhaft,
  • sicherer Umgang mit MS Office (Word, Excel, Powerpoint) virtuellen Formaten und neuen Medien,
  • Erfahrungen in Gremientätigkeit, auch länderübergreifend, sind von Vorteil.

Persönliches Anforderungsprofil:

  • ausgeprägte Auffassungsgabe sowie souveränes Auftreten nach innen und nach außen,
  • Flexibilität und Leistungsbereitschaft, verbunden mit der Fähigkeit, sich schnell in neue Sachverhalte und komplexe Fragestellungen einzuarbeiten, d.h. konzeptionelles Arbeiten und analytische Fähigkeiten,
  • selbstständige und systematische Arbeitsweise, Planungskompetenz und Zielorientierung,
  • sehr gute Kommunikations- und Teamfähigkeit, verbunden mit einem ausgeprägten Verantwortungsbewusstsein für den gesamten Arbeitsbereich, sicherem Urteilsvermögen und Verhandlungsgeschick,
  • sehr gute mündliche und schriftliche Ausdrucksfähigkeit, d.h. komplexe Sachverhalte verständlich und adressatengerecht darzustellen und überzeugend zu vermitteln,
  • Zuverlässigkeit und hohe Belastbarkeit,
  • sicherer Umgang mit kulturellen Unterschieden und einschlägige Erfahrungen in interkultureller Kommunikation,
  • Dienstleistungsorientierung,
  • sehr gute Sprachkenntnisse in Englisch und einer weiteren Fremdsprache sind vorteilhaft.

Wir bieten einen krisensicheren Arbeitsplatz mit regelmäßigen Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Sie werden ein interessantes und verantwortungsvolles Aufgabengebiet sowie eine angenehme, teamorientierte Arbeitsatmosphäre kennenlernen.

Dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst wurde das Gütesiegel Familienfreundlicher Arbeitgeber Land Hessen hinsichtlich der Vereinbarkeit von Familie und Beruf verliehen:

  • Sie erhalten Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Beruf und Pflege oder Beruf und Schwerbehinderung;
  • wir bieten verschieden Gestaltungsmöglichkeiten für flexibles, mobiles Arbeiten;
  • ein Personaldienstleister steht bei Bedarf bei persönlichen und beruflichen Fragestellungen mit Rat und Tat zur Verfügung.
  • Wir unterstützen Ihre Mobilität mit dem LandesTicket Hessen – zur hessenweiten ÖPNV-Nutzung und dies nicht nur für den Arbeitsweg!

Das Ministerium strebt eine generelle Erhöhung des Frauenanteils in allen Bereichen und Positionen an, in denen Frauen unterrepräsentiert sind. Qualifizierte Frauen sind daher besonders aufgefordert, sich zu bewerben. Vollzeitstellen sind grundsätzlich teilbar (§ 9 Abs. 2 HGlG). Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden im Rahmen der geltenden Bestimmungen bevorzugt berücksichtigt. Ebenso begrüßt werden Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund.

Ihre Bewerbung übersenden Sie bitte mit den üblichen Bewerbungsunterlagen und einer aktuellen Beurteilung bzw. einem aktuellen Arbeitszeugnis (nicht älter als sechs Monate) mit Auskunft über Art und Umfang der Aufgaben sowie der dabei gezeigten Leistungen vorzugsweise online über unser Bewerbungsportal oder alternativ schriftlich unter der Kennziffer Ref. V 3 (0430) bis zum 15.09.2021 an das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Referat I 4, Rheinstraße 23-25, 65185 Wiesbaden.

Bitte reichen Sie Ihre Bewerbungsunterlagen nur in Kopie ein, da diese nach Abschluss des Auswahlverfahrens unter Beachtung datenschutzrechtlicher Bestimmungen vernichtet werden.

Die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten erfolgt aufgrund von § 23 Abs. 1 i.V.m. Abs. 8 Satz 2 des Hessischen Datenschutz- und Informationsfreiheitsgesetzes (HDSlG) zum Zwecke der Durchführung des Bewerbungsverfahrens.

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