Hochschule für Musik und Darstellende Kunst

Ausbildungsstätte für Komponisten, Solisten und Orchestermusiker

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Fassade der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main.
Fassade der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main.
© Hochschule für Musik und Darstellende Kunst

Ausgangslage

Die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main  – die einzige Hochschule dieser Art in Hessen – ist aus Dr. Hoch’s Konservatorium, einer Stiftung des Frankfurter Bürgers Dr. Joseph Hoch, hervorgegangen. Die Kunsthochschule dient in Lehre und Forschung der Pflege und Fortentwicklung der Musik und der darstellenden Kunst mit dem Auftrag umfassender künstlerischer, wissenschaftlicher und musikpädagogischer Berufsausbildung.
Eröffnet am 22. September 1878, entwickelte sich Dr. Hoch's Konservatorium durch die Leistungen seiner bedeutenden Direktoren (darunter Joachim Raff, Iwan Knorr, Waldemar von Bausznern, Bernhard Sekles und Hermann Reutter) und seines Lehrpersonals (Clara Schumann, Julius Stockhausen, Fritz Bassermann, Engelbert Humperdinck, Karl Höller, Gerhard Frommel, Kurt Hessenberg, Helmut Walcha und Gustav Lenzewski) zu einem international bekannten Institut, das in Deutschland als Ausbildungsstätte für Komponisten, Solisten, Orchestermusiker und Musiklehrer führend ist.

Nach dem Zweiten Weltkrieg nahmen 1947 die Abteilungen Kirchen- und Schulmusik den Unterricht wieder auf. 1950 folgte die Wiedereröffnung der künstlerischen Ausbildungsklassen und der Orchesterschule sowie 1954 der Opernschule, die später durch die Abteilungen Ballett, Schauspiel und Theaterregie zum Fachbereich Darstellende Kunst ausgebaut wurde. 1994 wurde das künstlerische Angebot durch die Aufbaustudiengänge Historische Interpretationspraxis und Jazz und Popularmusik erweitert. Mit dem Hindemith-Institut wurde eine renommierte Forschungseinrichtung im Haus angesiedelt. 2013 hatte die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst rund 914 Studierende. Insgesamt sind an der Hochschule etwa 425 haupt- und nebenberufliche wissenschaftliche und künstlerische Mitarbeiter (davon rund 64 Professoren) beschäftigt. In Kooperation mit der Goethe-Universität bildet die Hochschule Musiklehrer aus.

Bauliche Entwicklungsziele

Die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst liegt an der Eschersheimer Landstraße direkt im Zentrum Frankfurts. Seit 1956 befinden sich hier sämtliche Einrichtungen der Hochschule, auch das 1930 errichtete ehemalige Funkhaus des Hessischen Rundfunks, das von der Hochschule genutzt wird. 1990 wurde ein Erweiterungsbau fertig gestellt, der seither die Funktion des Haupthauses mit Übungs- und Unterrichtsräumen erfüllt. 1993 folgte die Fertigstellung eines neuen Bibliotheksgebäudes. Aktuell werden Lösungen für die Beseitigung der bestehenden Flächendefizite gesucht.

HEUREKA und Hochschulbauprogramme

Im Rahmen von HEUREKA ist ein Orientierungswert von 15 Millionen Euro (2007 geschätzter Bedarf) für Sanierungen und bauliche Erweiterungen vorgesehen.

Durch das Konjunkturpaket II des Bundes konnten rund 2,8 Millionen Euro zur Sanierung und Ausstattung der bestehenden Liegenschaften bereitgestellt werden.

Baufortschritt auf einen Blick

  • Sanierung Standort Eschersheimer Landstraße