Campus Westend

Zentrum der Geistes- und Sozialwissenschaften

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Blick aus der Luft auf den Campus Westend.
Blick aus der Luft auf den Campus Westend.
© Goethe-Universität Frankfurt

Ausgangslage

Im September 2002 wurde ein städtebaulicher Wettbewerb für die Campusentwicklung auf dem ehemaligen I.G.-Farben-Areal ausgelobt, aus dem der Frankfurter Architekt Ferdinand Heide als Sieger hervorgegangen ist. Der aus seinem Entwurf erarbeitete Masterplan bildet die Grundlage für sämtliche Neubauten auf dem Campus Westend. Diese werden ergänzt durch Neubauten für die Max-Planck-Institute für europäische Rechtsgeschichte und für empirische Ästhetik.

Bauliche Entwicklungsziele

Der Campus Westend wird als Zentrum der Geistes- und Sozialwissenschaften der Goethe-Universität ausgebaut. Mit der Neuordnung der Standorte der Goethe-Universität bietet sich für den Campus Westend die Chance, einen innerstädtischen Hochschulstandort in herausragender Qualität neu zu entwickeln und zugleich einen bisher weitgehend ausgeblendeten Stadtteil in die Stadtstruktur einzubinden.
Der neue Campus Westend umfasst das ehemals von der Interessengemeinschaft Farben (I.G. Farben) als Konzernzentrale genutzte, am nordwestlichen Innenstadtrand gelegene Gesamtareal. Die Gebäude der IG Farben wurden 1928 bis 1931 nach den Plänen von Hans Poelzig errichtet. Sie zählen zu den bedeutendsten Werken expressionistischer Architektur in Deutschland und sind ein Denkmal der Weltarchitektur. Sie stehen zusammen mit der umgebenden Parkanlage unter Denkmalschutz.
Die im Krieg unbeschädigt gebliebene Verwaltungszentrale diente von 1945 der US-Armee 50 Jahre lang als Hauptquartier. Mit dem Auszug der Amerikaner wurde die Liegenschaft 1996 vom Land für Ausbauzwecke der Universität angekauft. Zu Beginn des Sommersemesters 2001 ist der Lehr- und Forschungsbetrieb dort aufgenommen worden.

Baufortschritt auf einen Blick

  • Neubau Wohnheimkomplex Hansaallee 141 in Kooperation mit dem Studentenwerk
  • Neubau eines Seminarraumgebäudes (HSP 2020)
  • Neubau eines Seminarpavillons (HSP 2020)
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