Campus Sozial- und Kulturwissenschaften

Standort außerordentlicher Fächervielfalt

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Universitätsbibliothek der Justus-Liebig-Universität Gießen.
Universitätsbibliothek der Justus-Liebig-Universität Gießen.
© Justus-Liebig-Universität Gießen / Franz E. Möller

Ausgangslage

Bereits 1607, im Gründungsjahr der Universität Gießen, begann auch die Arbeit an der Juristischen Fakultät. Die Wurzeln des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften reichen bis in das Jahr 1777 zurück, als hier eine eigenständige Ökonomische Fakultät gegründet wurde. Forschung und Lehre sind heute ausgerichtet auf die Anforderungen einer modernen Dienstleistungsgesellschaft. Beide Fachbereiche sind verkehrsgünstig in einem parkähnlichen Gelände mit altem Baumbestand an der Licher Straße gelegen. Studierende wie Lehrende und Forschende schätzen gleichermaßen die kurzen Wege innerhalb der Fachbereiche.

Eine außerordentliche Vielfalt von Fächern, Studiengängen und Forschungsschwerpunkten zeichnet den Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften aus, wobei ein Schwerpunkt auf der Lehramtsausbildung liegt (Philosophikum II).

In unmittelbarer Nähe an der Otto-Behaghel-Straße (Philosophikum I) ist der Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften untergebracht. Mit seinen Fächern Evangelische Theologie, Katholische Theologie sowie Islamische Theologie und ihre Didaktik, den Altertumswissenschaften, den im Historischen Institut versammelten Geschichtswissenschaften, der Kunstgeschichte, der Philosophie und der Turkologie bietet der Fachbereich durch seine außerordentliche fachliche und methodische Vielfalt den Studierenden ein weites, interessantes Spektrum, das geographisch den gesamten europäischen Raum umschließt.

Ebenfalls auf dem Gelände befindet sich der Fachbereich „Sprache, Literatur, Kultur“, der neben den neueren Philologien auch die Theaterwissenschaft einschließt und das Profil des Fachbereichs in einmaliger Weise kulturwissenschaftlich ergänzt.

Bauliche Entwicklungsziele

Zurzeit werden Konzepte zur umfassenden baulichen, technischen energetischen Modernisierung und Neustrukturierung der Gebäude aus den sechziger und siebziger Jahren entwickelt.

Dabei soll auch die Optimierung der Flächen durch Umbau- und Modernisierung und der Neubau für nicht modernisierungsfähige Gebäude geprüft werden. Leitidee für diesen Campus-Bereich ist die Schaffung einer neuen Mitte, an der zentrale Servicefunktionen mit Hörsälen und Seminarräumen angeboten werden sollen. Es wird untersucht, die Gebäude an der Karl-Glöckner-Straße weiter zu nutzen und grundlegend zu sanieren.

Auf der Grundlage detaillierter Gebäudeanalysen, einer Machbarkeitsstudie, einem Verkehrsgutachten und einer Studierenden- und Beschäftigten-Befragung, an der über 4.000 Personen mit ihren Anregungen und Hinweisen teilnahmen, wurde im Jahr 2011 ein städtebaulicher Realisierungswettbewerb zur Neugestaltung des Sozial- und Kulturwissenschaftlichen Campus ausgelobt. Mit dem vorliegenden Ergebnis wird es gelingen, die bauliche Entwicklung eines höchst attraktiven, nachhaltigen Hochschulgeländes voranzubringen. Es bildet die zukünftigen Leitlinien für den „Umbau“ des Campus und zur umfassenden baulichen, technischen, energetischen Modernisierung und Neustrukturierung der Gebäude aus den sechziger und siebziger Jahren. Als erste Schritte sind die Erweiterung der Zentralbibliothek, der Neubau eines Seminargebäudes und der Mensa geplant.

Im Rahmen der Exzellenzinitiative konnte für die erfolgreiche Graduiertenausbildung in den Gießener Kulturwissenschaften ein Neubau für das International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) realisiert werden.

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