Frankfurt University of Applied Sciences

Studierende aus rund 100 Nationen

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Luftaufnahme der Frankfurt University of Applied Sciences.
Luftaufnahme der Frankfurt University of Applied Sciences.
© Frankfurt University of Applied Sciences

Die Frankfurt University of Applied Sciences wurde am 1. August 1971 als Fachhochschule Frankfurt am Main gegründet. Sie ist aus dem Zusammenschluss von fünf selbständigen Vorgängereinrichtungen hervorgegangen, von denen je zwei aus dem Bereich des Ingenieurwesens (Staatliche Ingenieurschulen für Bau- und Vermessungswesen beziehungsweise für Maschinenwesen) und der Sozialarbeit / Sozialpädagogik (Höhere Fachschule für Sozialarbeit, höhere Fachschule für Sozialpädagogik) und eine aus dem Wirtschaftsbereich (Staatliche Höhere Wirtschaftsfachschule Frankfurt am Main) stammen. Die erste Vorgängereinrichtung wurde vor hundert Jahren gegründet.

Die Fachhochschule hat mit ihrem Angebot technischer Fachrichtungen eine Alleinstellung in Frankfurt am Main. Die Themen Gesundheit, Verkehr / Logistik / Transport, Informations- und Kommunikationstechnologien sowie die Gestaltung des demografischen Wandels setzen prägende Akzente. Die Frankfurt University of Applied Sciences profiliert sich darüber hinaus als Hochschule für Lebensbegleitendes Lernen mit einem großen Angebot an ausbildungs- und arbeitsbegleitenden Studien- und Weiterbildungsangeboten. Sie fördert zudem orts- und zeitunabhängige Lernformen, wie beispielsweise E-Learning.

Die vier Fachbereiche mit rund 40 Studiengängen spiegeln das wissenschaftliche Profil der Hochschule wider. Die Hochschule beschäftigt rund 1203 haupt- und nebenberufliche wissenschaftliche Mitarbeiter (davon 234 Professuren). 2013 waren etwa 11.601 Studierende an der Frankfurt University of Applied Sciences immatrikuliert.

Ausgangslage

Nach vorheriger dezentraler Unterbringung befinden sich die Einrichtungen und Gebäude der Frankfurt University of Applied Sciences seit 1998 konzentriert am Standort Nibelungenplatz, nordöstlich der Innenstadt. Die ehemalige Philipp-Holzmann-Schule ist erworben und hergerichtet worden, um die Hochschule zwischen Gleimstraße, Friedberger Landstraße, Nibelungenallee und Kreutzerstraße geschlossen auf einem carréeartigen Areal unterzubringen. Zusätzliche Flächen sind im benachbarten Hochhaus „Büro Center Nibelungenplatz“ angemietet.
Eine Umgestaltung des Campus fand zwischen 2003 und 2005 statt, als im Zuge der „Campusbebauung 1“ Altbauten an der Kleiststraße abgerissen und als Flächenersatz ein Neubau (heutiges Gebäude 1) und ein Anbau an Gebäude 2 (ehemalige Philipp-Holzmann-Schule) errichtet wurden. Ergänzend zur Campus Bebauung 1 ist die früher direkt durch das Hochschulgelände führende Kleiststraße im Jahr 2002 dem öffentlichen Verkehr entwidmet worden, um einen zusammenhängenden Campusbereich zu schaffen.

Bauliche Entwicklungsziele

Im Herbst 2009 wurde die Bibliothek umgebaut und erweitert. Die Einrichtung eines Kinderhauses wird derzeit realisiert. Das größte Zukunftsprojekt der Hochschule ist die so genannte Campusbebauung 2.

HEUREKA und Hochschulbauprogramme

Im Rahmen von HEUREKA ist ein Orientierungswert von rund 40 Millionen Euro (2007 geschätzter Bedarf) für die bauliche Entwicklung und Modernisierung der Hochschule vorgesehen.

Mit den rund 3,8 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II des Bundes wurde unter anderem die Mensa mit Baukosten in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro saniert.

Im Rahmen des Hochschulpakts 2020 (HSP 2020) werden der Frankfurt University of Applied Sciences insgesamt 3,2 Millionen Euro zusätzlich durch Bund und Land zur Verfügung gestellt, um die bauliche Infrastruktur kurzfristig den stark erhöhten Studierendenzahlen anzupassen.

Baufortschritt auf einen Blick

• Umbau eines Gebäudes zum Kinderhaus
• Umbau von Lehrräumen (HSP 2020)
• Modernisierung und Aufstockung von Ausstattung (HSP 2020)