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Technische Universität Darmstadt

Modernisierung und Konsolidierung durch Autonomie im Hochschulbau

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Die Universitäts- und Landesbibliothek der TU Darmstadt.
Die Universitäts- und Landesbibliothek der TU Darmstadt an der Magdalenenstraße wurde 2012 eröffnet und bietet den Nutzern rund 700 Lese- und Arbeitsplätze. Auf 20.000 Quadratmetern Nutzfläche und 78 Kilometern Regalböden lagern insgesamt 2,4 Millionen Medien.
© Patrick Bal / TU Darmstadt

Ausgangslage

Die Technische Universität (TU) Darmstadt wurde 1877 gegründet. Im Jahr 2005 erhielt die TU Darmstadt vom Land Hessen einen in dieser Form bundesweit einzigartigen autonomen Status. Seitdem ist sie unter anderem für Personal und- Bauangelegenheiten selbst zuständig und erhält jährlich ein festgelegtes Budget für Bauvorhaben.

2013 waren 25.114 Studierende eingeschrieben. In 13 Fachbereichen bietet die Technische Universität Darmstadt rund 110 Studiengänge an. Betreut werden die Studierenden von etwa 3.119 haupt- und nebenberuflichen wissenschaftlichen Mitarbeitern (davon 311 Professuren).

Die Technische Universität Darmstadt konzentriert sich im Wesentlichen auf zwei Standorte: das Gebiet in der Stadtmitte und die Lichtwiese. Das Hochschulviertel in der Darmstädter Innenstadt liegt zwischen Herrngarten, Schloss und Altstadt. Der Campus Lichtwiese befindet sich außerhalb der Darmstädter Innenstadt im Südosten des Stadtgebietes. Weitere Standorte sind der Botanische Garten, der Flugplatz/Windkanal und das Hochschulstadion.

Bauliche Entwicklungsziele

Die bestehenden Standorte sollen erhalten, modernisiert und ergänzt werden. Der Campus Stadtmitte soll als Universitätsviertel im Herzen der Wissenschaftsstadt Darmstadt begriffen werden. Folgende Ziele wurde dazu definiert:

• Standortkonsolidierung, Sanierung des Bestandes
• Stärkung der Vernetzung mit der Innenstadt
• Ausbau zentraler Serviceeinrichtungen (Studierendenservice/Universitäts- und Landesbibliothek)

Der Standort Lichtwiese wird als Universitätscampus im Grünen, mit Freizeiteinrichtungen sowie direkter Bahnverbindung nach Frankfurt und in den Odenwald verstanden.
Für die Weiterentwicklung sind folgende Vorhaben geplant:

• Ergänzung mit zentraler Infrastruktur (Bibliothek, Hörsäle) und Wohnen
• Ausbau der Forschungsaktivitäten

HEUREKA und Hochschulbauprogramme

Im Rahmen von HEUREKA steht für Bauvorhaben an der Technischen Universität Darmstadt ab 2008 ein Orientierungswert von rund 310 Millionen Euro (2007 geschätzter Bedarf) zur Verfügung.

Durch das Konjunkturpaket II des Bundes konnten der Technische Universität Darmstadt für die energetische Ertüchtigung des Gebäudebestandes zusätzlich rund 23,5 Millionen Euro (inklusive außeruniversitäre Forschungsflächen) bereitgestellt werden.

Im Rahmen des Hochschulpakts 2020 (HSP 2020) werden der TU Darmstadt insgesamt rund 31,4 Millionen Euro zusätzlich durch Bund und Land zur Verfügung gestellt, um die bauliche Infrastruktur kurzfristig den stark erhöhten Studierendenzahlen anzupassen.

Baufortschritt auf einen Blick

• Campus Stadtmitte: Neubau Universitäts- und Landesbibliothek
• Campus Lichtwiese: Neubau Hörsaal- und Medienzentrum
• Neubau „Center of Smart Interfaces“
• Neubau Hochleistungsrechner
• Neubau NMR- und Laborzentrum
• Campus Stadtmitte: Sanierung Schloss
• Sanierung der Hörsäle des alten Hauptgebäudes (HSP 2020)
• Neubau Fachbereich Elektrotechnik (HSP 2020)
• Campus Lichtwiese: Sanierung Chemie