Campus Witzenhausen

Agrarwissenschaftlicher Standort

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 Im 25 Kilometer entfernten Witzenhausen hat der Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften der Universität Kassel seinen Sitz.
Im 25 Kilometer entfernten Witzenhausen hat der Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften der Universität Kassel seinen Sitz.
© Universität Kassel / Paavo Blåfield

Ausgangslage

Der Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften hat sein Profil 1981 als erster Agrarfachbereich auf die ökologische Landwirtschaft ausgerichtet. Er befindet sich als Außenstandort der Universität im 25 Kilometer von Kassel entfernten Witzenhausen. 1998 wurde ein ökologischer Lehr- und Versuchshof für die Forschung übernommen. Besonderer Wert wird in Lehre und Forschung auf die systematischen Beziehungen zwischen Boden, Pflanze, Tier, Mensch und Technik gelegt. Hinzu kommen als zentrale Einrichtungen am Standort das Gewächshaus für tropische Nutzpflanzen, das Tropenzentrum und die Bereichsbibliothek Agrarwissenschaften. Der Fachbereich unterhält Liegenschaften in den Orten Witzenhausen und Frankenhausen sowie im Gebiet Neu Eichenberg / Hebenshausen.

In Witzenhausen verteilt sich der Fachbereich auf zwei Standorte. Dies sind die Gebäude im Gebiet der Nordbahnhofstraße, die den Schwerpunkt des Flächenbestands darstellen, und im Bereich der Steinstraße. Die Altbauten gehen auf die ehemalige Agrarfachschule zurück und wurden in den 1990er Jahren durch neue fachspezifische Gebäude erweitert. Die Liegenschaft Steinstraße ist zu einem großen Teil durch die historische Bausubstanz des ehemaligen Klosters und seiner Nebengebäude wie der ehemaligen Molkerei geprägt.

Bauliche Entwicklungsziele

Der Standort Witzenhausen soll weiterhin durch den Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften genutzt und dazu im Gebiet der Nordbahnhofstraße verdichtet werden. Für die weitere Sicherung des praktischen Bezugs in Forschung und Lehre ist ein Versuchsbetrieb, wie gegenwärtig in der Domäne Frankenhausen realisiert, auch künftig erforderlich. Das erklärte Ziel im Rahmen von HEUREKA war daher eine weitere Stärkung und Profilierung des agrarwissenschaftlichen Standorts.

Mittels des Konjunkturpakets II des Bundes konnten für die energetische Ertüchtigung des Gebäudebestandes in Witzenhausen rund 1,7 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden. Zur Schaffung zusätzlicher Lern- und Gruppenarbeitsräume wird im Rahmen von HSP 2020 ein Anbau der Bibliothek in Witzenhausen, Nordbahnhofstraße realisiert.

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