Hochschule für Gestaltung Offenbach

Wo Künstler und Designer studieren

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Campus der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main.
Hier werden Kunst, Design und Medien greifbar: am Campus der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main.
© Hochschule für Gestaltung Offenbach/Wolfgang Seibt

Ausgangslage

Die heutige Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main blickt auf eine mehr als 175 Jahre lange Entwicklung zurück. 1832 als „Handwerkerschule” in erster Linie zur besseren Ausbildung des handwerklichen Nachwuchses gegründet, wurde sie schon bald zu einer „Kunstindustrieschule“ beziehungsweise „Kunstgewerbeschule“, in der gleichzeitig handwerkliche, künstlerische und theoretische Fächer unterrichtet wurden. Der Ruf der Schule ging bald über die Grenzen der Stadt hinaus, und obwohl sie vielen inneren Wandlungen unterworfen war, verlief ihre Entwicklung ungebrochen.

Die Schule führte zuletzt die Bezeichnung „Werkkunstschule Offenbach am Main“. Im September 1970 erhielt sie den Status einer Kunsthochschule des Landes und heißt seitdem „Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main“. Die Hochschule hat die Aufgabe, "künstlerische Formen und Gehalte zu vermitteln und fortzuentwickeln" und den "künstlerischen und künstlerisch-wissenschaftlichen Nachwuchs heranzubilden" so steht es in Paragraph 4 Absatz 2 des Hessischen Hochschulgesetzes.

Die Lehr- und Forschungstätigkeit der Hochschule für Gestaltung Offenbach ist im Rahmen von zwei Fachbereichen organisiert: Visuelle Kommunikation und Produktgestaltung. Im Sommersemester 2010 wurde ein Promotionsstudiengang eingeführt. Die Hochschule hatte zum Wintersemester 2013 insgesamt rund 683 Studierende. Betreut werden diese von rund 82 haupt- und nebenberuflichen wissenschaftlichen Angestellten (davon 23 Professoren).

Bauliche Entwicklungsziele

Noch heute nutzt die Hochschule für Gestaltung das Isenburger Schloss, das auf eine landesherrschaftliche Residenz aus dem Jahr 1559 zurückgeht und bereits 1832 für Lehrzwecke der „Handwerkerschule“ hergerichtet worden ist. Um den Schlossplatz herum gruppieren sich das 1913 entstandene Hauptgebäude mit den Anbauten Bauteil B und dem Westflügel (Bauteil D). Zusätzlich sind Flächen im so genannten Ostpol gemietet.

In den vergangenen Jahren wurden bereits umfängliche Fassadenrenovierungen am Hauptgebäude und eine denkmalgerechte Fassaden- und Dachsanierung am Isenburger Schloss vorgenommen. Gegenwärtig werden Lösungen für die Beseitigung der bestehenden Flächendefizite gesucht.

HEUREKA und Hochschulbauprogramme

Im Rahmen von HEUREKA ist ein Orientierungswert von 15 Millionen Euro (2007 geschätzter Bedarf) vorgesehen.

Zusätzlich wurden aus dem Konjunkturpaket II des Bundes rund 3,6 Millionen Euro in die Sanierung und Ausstattung der bestehenden Liegenschaften investiert.

Baufortschritt auf einen Blick

• Sanierung Schlossplatz