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Vier Milliarden Euro für die Modernisierung der Hochschulen

Beim Start des Investitionsprogramms HEUREKA (Hochschul Entwicklungs- und Umbauprogramm: RundErneuerung, Konzentration und Ausbau von Forschung und Lehre in Hessen) im März 2007 legte der damalige Ministerpräsident Roland Koch einen hohen Maßstab an: "Wir werden Hessen zum modernsten Hochschulstandort in Deutschland ausbauen."

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Bauhelm
© Gina Sanders/Fotolia

Und das zu Recht: Denn bis zum Jahr 2025 wird die Landesregierung in die bauliche Erneuerung der hessischen Universitäten, Fach- und Kunsthochschulen vier Milliarden Euro investieren.

Mit dem Sonderinvestitionsprogramm „Schulen und Hochschulen“ der Hessischen Landesregierung und dem vom Land kofinanzierten Konjunkturpaket II des Bundes wurden den Hochschulen in Hessen über diesen jährlichen Ansatz hinaus im Zeitraum von 2009 bis 2012 weitere rund 540 Millionen Euro für Bauvorhaben und energetische Instandsetzungen zur Verfügung gestellt. Damit kann das HEUREKA -Programm beschleunigt umgesetzt werden.

HEUREKA strebt ein bauliches Gesamtkonzept für alle Hochschulstandorte an, das die jeweilige Infrastruktur den Anforderungen moderner Forschung und Lehre anpassen wird. Die Landesregierung verspricht sich davon einen Innovationsschub an den Hochschulen. Sie ist sich sicher, dass die Optimierung der Infrastruktur die Chancen im nationalen und internationalen Wettbewerb um Studierende, Wissenschaftler und Drittmittel für Forschung und Entwicklung mit dem Ziel der Exzellenz stärken wird. Auch die Bedingungen für den Wissenstransfer zu Wirtschaft und Gesellschaft werden verbessert.

Planungssicherheit für die Hochschulen bis 2025

Das HEUREKA -Programm umfasst ein Gesamtvolumen von vier Milliarden Euro mit einer Laufzeit bis 2025. Jährlich werden rund 200 Millionen Euro in Bauvorhaben, Ersteinrichtung, Grunderwerb sowie Verkehrs- und Versorgungsanlagen investiert. Seit dem Start von HEUREKA im März 2007 sind die Auswirkungen dieses Investitionsprogramms an allen Hochschulstandorten zu spüren.

Wesentliche Inhalte sind:

  • ein einheitliches architektonisches Gesamterscheinungsbild der Hochschule,
  • flexible Nutzbarkeit von Gebäuden,
  • die Unterschreitung der Energieeinsparverordnung,
  • nachhaltige Konzepte zur Minderung der CO2-Emissionen,
  • Barrierefreiheit.

Die Landesregierung stellt sich dabei den Anforderungen an eine angemessene räumlich-technische Infrastruktur, die sich durch Reformen der Studienstruktur, die Internationalisierung der Hochschulen und die erforderliche Stärkung der Forschung kontinuierlich verändern und anspruchsvoller werden. Soweit es die Situation am jeweiligen Hochschulstandort erlaubt, soll das Modell der Campusbildung umgesetzt werden.

Baufortschritt auf einen Blick

Auf den folgenden Seiten haben wir umfangreiche Informationen und Dokumente zum Investitionsprogramm HEUREKA zusammengestellt. Sie erfahren, welche Projekte an den einzelnen Hochschulen umgesetzt werden oder fertiggestellt sind.
Auf der Hessenkarte zum Bauprogramm HEUREKA finden Sie eine Auswahl der zahlreichen Projekte und erhalten so einen Überblick über den Baufortschritt am jeweiligen Ort.

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