Wissenschaftsstandort Deutschland wettbewerbsfähiger machen

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Zwei Forscher im Labor.
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Um den Wissenschaftsstandort Deutschland nachhaltig zu stärken und seine internationale Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern, haben sich der Bund und die Länder im Juni 2005 auf ein gemeinsames Förderungsprogramm geeinigt.

Im Rahmen der Exzellenzinitiative wurden in den Jahren 2006 bis 2011 unter der Regie der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und des Wissenschaftsrats insgesamt 1,9 Milliarden Euro Fördermittel vergeben. 2009 haben die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten der Bundesländer die Vereinbarung zur Fortschreibung der Exzellenzinitiative unterzeichnet. Die Fachministerinnen und -minister der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) hatten die Vereinbarung in Auftrag gegeben und dieser auf einer Sondersitzung zugestimmt.

Bund und Länder haben die Verlängerung des Förderprogramms beschlossen. In den Jahren 2012 bis 2017 sind hierfür Fördermittel in Höhe von 2,7 Milliarden Euro vorgesehen.

Das Wettbewerbsverfahren besteht aus zwei Antragsrunden und umfasst drei Förderlinien:

  • Graduiertenschulen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses,
  • Exzellenzcluster zur Förderung der Spitzenforschung und
  • Zukunftskonzepte zum projektbezogenen Ausbau der universitären Spitzenforschung.

Informationen, wie erfolgreich hessische Hochschulen bei diesem Wettbewerb bisher waren, erhalten Sie auf deren Internetseiten. Details zur Exzellenzinitiative finden Interessierte auf den Internetseiten der Deutschen Forschungsgemeinschaft, des Wissenschaftsrats sowie des Bundesforschungsministeriums.

Pressemitteilungen zur Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder