Mittel zur Verbesserung der Studienqualität

Den staatlichen Hochschulen in Hessen stehen seit dem Wintersemester 2008/2009 insgesamt 46 Millionen Euro pro Semester an zusätzlichen Mitteln zur Verbesserung der Studienqualität zur Verfügung. Diese Mittel werden nach der Studierendenzahl auf die Hochschulen verteilt und müssen zweckgebunden zur Verbesserung der Qualität der Lehre und der Studienbedingungen verwendet werden.

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Wörterbucheintrag zum dem Wort lernen
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Hessen erfüllt mit der Bereitstellung dieser Mittel wesentliche Vorgaben aus den Empfehlungen des Wissenschaftsrats zur Qualitätsverbesserung von Lehre und Studium vom 4. Juli 2008.

Die Hochschulen sind verpflichtet, die Beratung und Betreuung der Studierenden zu intensivieren. Die Mittel sollen insbesondere so verwendet werden, dass das in den Prüfungs- und Studienordnungen vorgesehene Lehrangebot tatsächlich in ausreichendem Maß ohne zeitliche Verzögerung wahrgenommen werden kann − eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass Studierende in angemessener Zeit zum Studienerfolg kommen können.

Die Verteilung der zusätzlichen Mittel innerhalb der Hochschule erfolgt auf Grundlage eines Vorschlages einer Kommission. Die Hälfte der Mitglieder dieses Gremiums wird von den studentischen Mitgliedern des Senats benannt. Näheres zur Mittelverteilung regeln die Hochschulen in einer Satzung.

Das zugrunde liegende „Gesetz zur Verbesserung der Qualität der Studienbedingungen und der Lehre an hessischen Hochschulen“ ist Teil des "Gesetzes zur Sicherstellung von Chancengleichheit an hessischen Hochschulen“.