Planungssicherheit

Zukunftsvertrag Studium und Lehre stärken

Mit dem am 06. Juni 2019 geschlossenen „Zukunftsvertrag Studium und Lehre stärken“ (kurz: „ZVSL“) als Nachfolge des Hochschulpakts 2020 verbessern Bund und Länder gemeinsam die Qualität von Studium und Lehre an den Hochschulen – und zwar flächendeckend und dauerhaft.

Der ZVSL gibt den Hochschulen die Planungssicherheit, die sie brauchen, um die Qualität von Studium und Lehre, die Arbeits- und Studienbedingungen deutlich zu verbessern und Studienplatzkapazitäten bedarfsgerecht zu erhalten. Der Bund stellt für den ZVSL in den Jahren 2021 bis 2023 jährlich 1,88 Milliarden Euro und ab dem Jahr 2024 dauerhaft jährlich 2,05 Milliarden Euro bereit.

Bis zu rund 170 Millionen Euro

Für Hessen bedeutet das nach ersten Modellrechnungen, dass in den Jahren 2021 bis 2023 mit Bundesmitteln in Höhe von rund 150 Millionen Euro pro Jahr zu rechnen ist. In den Jahren 2025 bis 2027 könnte sich der Betrag auf bis zu rund 170 Millionen Euro pro Jahr erhöhen.

Jedes Bundesland hat sich außerdem dazu verpflichtet, dafür zusätzliche Mittel mindestens in der Höhe der im jeweiligen Jahr erhaltenen Bundesmittel bereitzustellen. Im Hessischen Hochschulpakt 2021-2025 hat das Land Hessen zugesichert, die kofinanzierten Landesmittel zum Bundeshochschulpakt zu dynamisieren und somit mehr Mittel zur Verfügung stellen als in der Verpflichtungserklärung vorgesehen wird.

Ein Ausblick: Derzeit läuft das Verfahren zur Erstellung der Verpflichtungserklärungen der Länder für die Jahre 2021 bis 2027: Die Länder haben mittlerweile ihre Entwürfe der Verpflichtungserklärungen dem Bund vorgelegt. In Kürze folgt das Konsultationsverfahren. Die bilateral zwischen jedem Land und dem Bund abgestimmten Verpflichtungserklärungen werden dann der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) zugeleitet und anschließend veröffentlicht.

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