Zukunftsweisende Hochschulpolitik in Hessen

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Studierende mit Lehrer im Klassenraum.
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Eine zukunftsweisende Hochschulpolitik ist für die Hessische Landesregierung ein wichtiger Schwerpunkt ihrer Arbeit. Die Hochschulen Hessens sollen für den nationalen und internationalen Wettbewerb weiter gestärkt werden. Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst treibt daher die wirtschaftliche und wissenschaftliche Eigenständigkeit der Hochschulen voran: Mit dem TUD-Gesetz hat sich Hessen an die Spitze der Hochschulreform in der Bundesrepublik Deutschland gesetzt.

Die Novellen des Hessischen Hochschulgesetzes bringen allen Hochschulen des Landes mehr Selbstständigkeit und ein hohes Maß an Gestaltungsspielraum. Mit der 4. Novelle des Hessischen Hochschulgesetzes wurde den Hochschulen die Möglichkeit gegeben, auf freiwilliger Basis dem TUD-Gesetz beizutreten. Sie regelte außerdem die Umwandlung der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt in eine Stiftungsuniversität des öffentlichen Rechts.

Die 5. Novelle des Hessischen Hochschulgesetzes trat am 1. Januar 2010 in Kraft. Mit der Gesetzesnovelle wurde der Prozess der Modernisierung und Qualitätssteigerung der Hochschulen konsequent fortgesetzt, der Ende der 1990er Jahre begonnen hat.

Durch den mittlerweile dritten Hochschulpakt 2011-2015, der am 18. Mai 2010 von allen staatlichen Hochschulen unterzeichnet worden ist, erhalten die Hochschulen bis 2015 finanzielle Planungssicherheit. In Hessen gibt es ein breites Bildungsangebot: Das Land ist seit 2013 Träger von fünf Universitäten, zwei Kunsthochschulen, fünf Fachhochschulen und einer Hochschule neuen Typs. Außerdem gibt es siebzehn Hochschulen in anderer Trägerschaft. Neben der Stärkung des Hochschulwesens unterstützt das Land den Aufbau von Berufsakademien.

Wichtige Einrichtungen sind darüber hinaus die zwei Universitätskliniken und die wissenschaftlichen Bibliotheken. An den hessischen Hochschulen und Hochschulkliniken haben 2012 über 46.700 Menschen gearbeitet.

Hessen finanziert zahlreiche Bauprojekte an Hochschulen und Universitätskliniken. Das Land hat das Investitionsprogramm HEUREKA für die Hochschulen mit einem Gesamtvolumen von drei Milliarden Euro bis zum Jahr 2020 aufgelegt, um Hessen zum modernsten Hochschulstandort in Deutschland auszubauen.

Studieren in Hessen ist attraktiv. Im Wintersemester 2013/14 waren rund 228.338 Studierende an allen Hochschulen immatrikuliert.

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