Erbgut verstehen

TBG – Translationale Biodiversitätsgenomik

LOEWE-Zentrum der 10. Förderstaffel

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Eine Forscherin mit einer DNA in einem Reagenzglas (Foto: Fotolia/Dan Race)
© Fotolia/Dan Race

Projektpartner

Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, Frankfurt am Main (Federführung), Goethe-Universität Frankfurt, Justus-Liebig-Universität Gießen, Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Oekologie IME / Projektgruppen Translationale Medizin und Pharmakologie (IME-TMP), Frankfurt am Main sowie Bioressourcen (IME-BR), Gießen

Landesförderung

2018-2021: ca. 17,6 Millionen Euro

Worum geht es?

Wie lässt sich das Erbgut von Lebewesen systematisch erfassen, verstehen und für die Gesellschaft nutzbar machen?

Biodiversität, die Vielfalt der Organismen, vom Menschen bis zum Einzeller, bildet die Grundlage des Lebens und ihr Verlust stellt die Gesellschaft vor gravierende Herausforderungen. Daher sind grundlagen- und anwendungsorientierte Forschungen in diesem Bereich von zentraler Bedeutung. Die in ihrer Bedeutung stark gewachsene Biodiversitätsforschung ist bisher überwiegend organismisch und ökologisch ausgerichtet. Große technische Fortschritte erlauben es, die Biodiversitätsforschung genomisch und zugleich stärker anwendungsorientiert auszurichten.

Das als „Joint Venture“ konzipierte LOEWE-Zentrum TBG – Translationale Biodiversitäts-genomik soll die Erfassung, Nutzbarmachung und Erforschung der Genome einer breiten Organismenvielfalt mit der Entwicklung anwendungsfähiger Dienstleistungen und Produkte verbinden. So soll Biodiversität in ihrer ganzen Breite für die wissenschaftliche Forschung erschlossen und für konkrete Anwendungen nutzbar gemacht werden. Durch enge Kooperationen und Synergien mit hessischen Institutionen im Bereich der Naturstoffforschung werden zukunftsträchtige Gebiete der Bioökonomie erschlossen, speziell in den Bereichen Naturstoffe, Naturschutz und Umweltüberwachung. 

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