Eigenschaften von Kunststoffen

SOFT CONTROL – Mit Polymeren an Grenzflächen Funktionen effizient schalten

LOEWE-Schwerpunkt der 3. Förderstaffel

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Forscher im Labor
© Katrin Binner / TU Darmstadt

Projektpartner

Technische Universität Darmstadt (Federführung), Hochschule Darmstadt, Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF (Darmstadt), assoziiert: Max-Planck-Institut für Polymerforschung (Mainz)

Landesförderung

2011 - 2013: ca. 4,5 Millionen Euro
2014: 0,75 Millionen Euro

Worum geht es?

Können neue Kunststoffe fühlen, wie kalt es ist? Können neue Materialschichten mit Katalysatoren gekoppelt werden, die sich auf neue Umgebungsbedingungen automatisch einstellen? Können anorganische Materialien mittels organischer Katalysatoren lichtabsorbierend, elektrisch leitend oder wasserabweisend werden?

Kunststoffe erfahren in jüngster Vergangenheit eine enorme Erweiterung: Vom Form und Festigkeit gebenden Strukturmaterial hin zu intelligenten, Funktionen tragenden „Weichen Materialien“ mit besonders hoher Wertschöpfung. Innerhalb dieses aktuellen Themengebiets der Polymerwissenschaften war es das Ziel des LOEWE-Schwerpunkts „Soft Control – Mit Polymeren an Grenzflächen Funktionen effizient schalten“, am Standort Darmstadt eine leistungsfähige, national und international sichtbare Forschungslandschaft „Weiche Materie“ auf- und konsequent auszubauen.

Zentrale Fragestellung von „Soft Control“ war, welche durch externe Reize induzierbaren Strukturänderungen bei welchen Polymeren hinreichend homogene, schnelle und effiziente Schaltvorgänge ermöglichen. Die wissenschaftlichen Arbeiten, die von neuartigen, schaltbaren Katalysatoren über lichtsensitive Ionenkanäle bis hin zu funktionalen Papieren für Hightech-Anwendungen reichen, wurden von insgesamt 15 Gruppen und einer eigens für den Forschungsschwerpunkt neu eingerichteten Juniorprofessur durchgeführt.

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