Nachhaltige Nutzungs- und Betriebskonzepte

HEUREKA ist vorbildlich

Das mit drei Milliarden Euro dotierte Hochschulbau-Investitionsprogramm HEUREKA (Hochschul Entwicklungs- und Umbauprogramm: RundErneuerung, Konzentration und Ausbau von Forschung und Lehre in Hessen) wurde aufgelegt, um die Infrastruktur der Hochschulen langfristig den hohen Anforderungen moderner Forschung und Lehre anzupassen. Nicht nur die Laufzeit des Programms bis 2025 ist dabei auf Nachhaltigkeit ausgelegt.

richtfest_fotolia_3389464_s_reiner_wellmann.jpg

Richtkranz, dessen Schleifen im Wind wehen.
Richtkranz
© Reiner Wellmann / Fotolia.com

Die Errichtung und Modernisierung von Gebäuden im Rahmen von HEUREKA erfolgt im Hinblick auf eine lange Nutzung. Nachhaltige Konzepte und die Grundsätze der integralen Planung mit Blick auf klimaeffiziente und energetische Optimierungen kommen dabei zum Tragen. Hierbei wird auch auf die Unterstützung und Expertise externer Berater (HIS GmbH und ISOE GmbH) zurückgegriffen, die Planung, Umsetzung und eine spätere Überprüfung innovativer Konzepte begleiten sollen.

Im Sinne der Nachhaltigkeit werden Lösungen angestrebt, die ökologisch verträglich und ökonomisch akzeptabel sind und dabei die Erfordernisse der Nutzer einbeziehen. Außerdem wird darauf geachtet, stoffliche und energetische Ressourcen sparsam einzusetzen, bestmöglichen Klimaschutz im Sinne einer klimaneutralen Standortentwicklung zu gewährleisten und die laufenden Betriebs- und Unterhaltungskosten möglichst niedrig zu halten. Dies erfordert die Entwicklung standortspezifischer Konzepte unter Einbeziehung von Energieerzeugung und Betrieb.

Die Nachhaltigkeitsstrategie im Rahmen von HEUREKA fördert die Baukultur und unterstreicht den Vorbildcharakter des Öffentlichen Hochschulbaus. Das Investitionsprogramm wird durch Workshops und Symposien, die Herausgabe eines Leitfadens für die Planung, Instandhaltung und das Contracting sowie die Erstellung einer Dokumentation („Best Practice“) präsentiert.