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Nachhaltigkeit

Wissenschaftsressourcen als Zukunftssicherung

Zentrale Komponente der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Hessen ist die nachhaltige Entwicklung des Wissenschaftssystems. Bildung und Lehre, Forschung und Entwicklung sowie Weiterbildung sind wesentliche Faktoren für Innovation und gesellschaftliche Entwicklung, sie bedeuten aber auch Zukunftssicherung und Verbesserung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit.

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Tafel mit Worten wie Nachhaltigkeit, Politik, Umwelt, Förderung und so weiter.
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Im Bereich Wissenschaft hat die Hessische Landesregierung in der vergangenen Legislaturperiode mehrere langfristige, interdisziplinäre und ganzheitlich angelegte Programme aufgelegt, um die hessische Hochschullandschaft nachhaltig voranzubringen. Neben der Stärkung der Hochschulautonomie sind hier insbesondere das Hochschulbauprogramm HEUREKA (Hochschul Entwicklungs- und Umbauprogramm: RundErneuerung, Konzentration und Ausbau von Forschung und Lehre in Hessen) und das bundesweit einzigartige Forschungsförderungsprogramm LOEWE (Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlicher Exzellenz) zu nennen.

Im Rahmen des Investitionsprogramms HEUREKA werden standortspezifisch nachhaltige Vorstellungen über die Hochschule der Zukunft mit entsprechenden Klimaschutzkonzepten entwickelt. Angesichts der strategischen Bedeutung für die Innovationsfähigkeit des Wissenschaftssystems setzt das Programm LOEWE, das ein wirksames Informations- und Qualitätsmanagement umfasst, ein deutliches Signal für zukunftsorientierte nachhaltige Forschungsförderung.

Die Berücksichtigung und Umsetzung der einzelnen Aspekte von Nachhaltigkeit wie Qualität in einer gesamtheitlichen Perspektive, wirtschaftliche Effizienz, Umweltfreundlichkeit, Ressourcenschonung, Gesundheit und Komfort für Nutzer, Anpassung an das sozio-kulturelle Umfeld sind essentieller Bestandteil des Betriebs hessischer Hochschulen in Forschung und Lehre. Sie nehmen diese Verantwortung besonders ernst, da sie als Ausbildungsstätten auch eine Vorbildfunktion gegenüber Studierenden sowie gegenüber ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern haben.

Nachhaltiges Bauen

Im Rahmen europaweit ausgeschriebener interdisziplinärer Realisierungswettbewerbe werden eine nachhaltige Bauweise, die Ziele des Klimaschutzes und ein (energie-)effizienter Betrieb berücksichtigt.

Beispielhaft sind folgende ausgewählte Projekte:

  • Neubau Fachbereich Chemie, Philipps-Universität Marburg
  • Solarhaus, Technische Universität Darmstadt
  • Informations- und Besucherzentrum Grube Messel
  • Museum Keltenwelt am Glauberg
  • Besucherzentrum Bergpark Wilhelmshöhe, Kassel