Wiesbaden. Die Jurys der Hessen Film & Medien haben über die Förderung neuer Filmprojekte entschieden. Insgesamt fließen über 2,4 Millionen Euro in die Bereiche Talentfilm, Main Jury, Verleihförderung, Stoffentwicklung, Medien, Festivals sowie Kinoinvestitionsförderung. Im Fokus stehen Projekte hessischer Talente sowie Produktionen, die gesellschaftliche Fragen aus unterschiedlichen Perspektiven behandeln: von Coming-of-Age- und Familiengeschichten über Dokumentar- und Animationsfilme bis hin zu politischem Arthousekino. Zu den verleihgeförderten Filmen zählt auch Jutta Brückners neuer Spielfilm „Im Spiegel meiner Mutter“. Darüber hinaus fördert die Hessen Film & Medien Filmfestivals und Kinos in ganz Hessen.
Kinoförderung ist besonders wichtig
„Die aktuelle Förderrunde zeigt, wie stark sich die hessische Filmszene in den vergangenen Jahren entwickelt hat“, so Kunst- und Kulturminister Timon Gremmels. „Filmschaffende wie Behrooz Karamizade oder Antonia Kilian stehen beispielhaft für eine Generation von Regisseurinnen, Regisseuren, Produzenten und Produzentinnen, die in Hessen eigene künstlerische Ausdrucksweisen entwickelt haben und inzwischen national und international sichtbar sind. Gleichzeitig schaffen wir mit den Förderungen langfristige Perspektiven für hessische Crews, Produktionsfirmen und Filmschaffende und stärken Hessen als lebendigen Filmstandort. Sehr wichtig ist uns auch die Kinoförderung: Wer es mit der Zukunft unserer Kinolandschaft ernst meint, darf die Kinos bei Investitionen nicht alleinlassen. Bund und Länder müssen gemeinsam Verantwortung übernehmen und neben der Programmförderung auch wieder eine verlässliche Investitionsförderung auf den Weg bringen. Wir in Hessen leisten unseren Beitrag bereits und erwarten von der Bundesregierung, dass sie das auch tut.“