Kunst- und Kulturminister Timon Gremmels eröffnet gemeinsam mit Prof. Martin Schmidl, Prof. Kerstin Cmelka, Martin J. Blach, Jero Van Nieuwkoop die Ausstellung „Future Future“ im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur.

Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur

Ausstellung „Future Future“ zeigt junge Gegenwartskunst im Kulturministerium

LOTTO Hessen fördert Schau und hilft Talenten beim Start der Karriere

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Die Ausstellung „Future Future – Zwischen Notwendigkeit und Widerspruch“ ist vom 8. bis zum 20. September 2026 täglich von 12 bis 20 Uhr in der Schalterhalle des HMWK in der Rheinstraße 23-25 in Wiesbaden zu sehen. Der Eintritt ist kostenlos.

Wiesbaden. Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur öffnet erstmals seit Jahren wieder seine Pforten für eine öffentliche Ausstellung und knüpft dabei an eine alte Tradition an: Vom 8. bis zum 20. September präsentieren Studierende der Kunsthochschule Kassel und der Hochschule für Gestaltung Offenbach in der Schalterhalle des ehemaligen Postgebäudes ihre Abschlusswerke. Unter dem Titel „Future Future – Zwischen Notwendigkeit und Widerspruch“ widmen sie sich dem Spannungsfeld zwischen künstlerischer Selbstbestimmung und den Erwartungen moderner Förderstrukturen. Kunst- und Kulturminister Timon Gremmels hat die Ausstellung heute gemeinsam mit Martin J. Blach, Sprecher der Geschäftsführung von LOTTO Hessen, eröffnet.

Minister Gremmels bekommt ein Kunstwerk erklärt.
Impressionen von der Eröffnung der Ausstellung "Future Future" im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur,

„Kunst darf unbequem, überraschend und radikal sein – und Kulturförderung muss dafür den nötigen Freiraum und faire Rahmenbedingungen schaffen. Dass das nicht einfach ist, zeigt diese Ausstellung“, so Kunst- und Kulturminister Timon Gremmels. „Nur wenn wir Prozesse fördern statt Ergebnisse vorzugeben, bleibt die Kunst das, was sie sein muss: ein Spiegel unserer Gesellschaft. Ich danke LOTTO Hessen für den Vorstoß, dieses Spannungsfeld zwischen Selbstbestimmung und Ressourcen mit einer Ausstellung anzusprechen. Den Künstlerinnen und Künstlern danke ich für ihre Arbeit, ihre Beharrlichkeit und ihre Stimmen. Gleichzeitig freue ich mich, dass sich mein Ministerium als Ausstellungsort der Stadt und Region öffnet.“

Blick in die Schalterhalle mit Kunstwerken.
Impressionen von der Eröffnung der Ausstellung "Future Future" im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur,

In der Ausstellung präsentieren rund 30 Absolventinnen und Absolventen Fotos, Installationen, Malerei, Skulpturen und technische Arbeiten. Mit ihren Werken hinterfragen sie, welche künstlerischen Ansätze durch bestehende Förderlogiken sichtbar werden und welche möglicherweise unsichtbar bleiben, weil sie sich nicht in marktgängige Formate übersetzen lassen. Die Ausstellung zeigt, wie eine junge Generation Kunstschaffender auf technologische Umbrüche, gesellschaftliche Verschiebungen und ökologische Fragen der Gegenwart blickt. Kurator der Ausstellung ist der Chef des Kasseler Kunstvereins, Jero Van Nieuwkoop.

Martin J. Blach, Sprecher der Geschäftsführung von LOTTO Hessen: „Mit ,Future Future‘ geben wir nicht nur aufstrebenden Künstlerinnen und Künstlern einen Raum und damit Sichtbarkeit, sondern ermöglichen der Öffentlichkeit auch einen spannenden Einblick in die aktuellen Strömungen der Gegenwartskunst. LOTTO Hessen freut sich, als Initiator und Partner dieses Projekts einen nachhaltigen Beitrag zur kulturellen Vielfalt und zur Förderung kreativer Ausdrucksformen in Hessen zu leisten.“

Minister Gremmels bekommt ein Kunstwerk erklärt.
Impressionen von der Eröffnung der Ausstellung "Future Future" im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur,

Mit dem Projekt will LOTTO Hessen die teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler unterstützen: Beabsichtigt ist es, nach und nach eine Kunstsammlung aufzubauen, die sich auf hessische Künstlerinnen und -künstler, aktuell auf den Nachwuchs, fokussiert. Eine fachlich qualifizierte Jury, bestehend aus Luise von Nobbe (Kuratorin Fridericianum Kassel), Dr. Peter Forster (Kustos am Museum Wiesbaden), Prof. Tamara Grcic (Künstlerin und Professorin an der Kunsthochschule Mainz), Martin J. Blach und Alexander Sausmikat (beide Geschäftsführung LOTTO Hessen) wird in der zweiten Ausstellungswoche einen Rundgang absolvieren und einige Werke für die im Aufbau befindliche Kunstsammlung von LOTTO Hessen erwerben. „Damit möchten wir unseren bescheidenen Beitrag zur Nachwuchsförderung und zur Stärkung von Kunst und Kultur im gesellschaftlichen Zusammenleben in Hessen leisten“, so Blach.

Ein großer mehrfarbiger Block, der an eine Steinwand erinnert: Kunst.
Impressionen von der Eröffnung der Ausstellung "Future Future" im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur,

Über LOTTO Hessen: LOTTO Hessen steht seit über 75 Jahren für Glück und gesellschaftliches Engagement in Hessen. Rund 70 Millionen Spielaufträge pro Jahr stärken ganz nebenbei das hessische Gemeinwohl: Aus jedem Euro Spieleinsatz fließen rund 36 Prozent in Kultur und Sport, Soziales sowie den Umwelt- und Denkmalschutz Hessens, die 16 Prozent Lotteriesteuer mit einberechnet. Allein im vergangenen Jahr waren dies rund 247 Millionen Euro. Damit trägt LOTTO Hessen maßgeblich zur Lebensqualität und zum gesellschaftlichen Zusammenhalt im Land bei.

Eine blaue gewellte Matte: Kunst.
Impressionen von der Eröffnung der Ausstellung "Future Future" im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur,